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Schul-ABC Stand 29.06.2026  

 

A

 

Anmeldungen 

Ein neuer Lebensabschnitt wartet auf Ihr Kind und demzufolge auch auf Sie. Der Schuleintritt ist ein sehr großer Schritt für Ihre Kinder. In Nordrhein-Westfalen wird jedes Kind, das bis zum Beginn des 30. September das sechste Lebensjahr vollendet hat, zum 1. August des gleichen Jahres schulpflichtig.  

Wenn ein Kind schulpflichtig wird, erhalten Sie als Eltern etwa zehn bis elf Monate vor Schulbeginn ein Schreiben der Stadt Overath, in dem Sie gebeten werden, Ihr Kind an einer Grundschule anzumelden. Während eines ersten Elternabends im Herbst desselben Jahres stellen wir unsere Schule und deren Besonderheiten vor. Sollten Sie sich dann für uns entscheiden, können Sie sich zu einem Termin für das Anmeldeverfahren eintragen. Dieser Kennenlerntermin mit Ihrem Kind, den Anmeldeunterlagen, dem Nachweis über eine vorhandene Masernimmunität (Antikörper oder Impfung) und der Geburtsurkunde (Stammbuch) findet bis Mitte November statt. 
Es folgt die Schuleingangsuntersuchung Ihres Kindes durch die Schulärztin im Rheinisch Bergischen Kreis.  

Die Aufnahmebestätigung für Ihr Kind an unserer Schule erhalten Sie im März des Aufnahmejahres. Die OGS- Platzzusage oder -absage erfolgt bereits im Januar. Über alle Aufnahmemodalitäten, Elternabende und Veranstaltungen werden Sie auch in entsprechenden Elternbriefen informiert. 

 

Arbeitsgemeinschaften (AG‘s)  

Unsere Arbeitsgemeinschaften bieten den Kindern die Möglichkeit, ihre Interessen zu entdecken, neue Erfahrungen zu sammeln und eigene Stärken weiterzuentwickeln. Die Teilnahme ist freiwillig und eröffnet zusätzliche Lern- und Erlebnisräume außerhalb des regulären Unterrichts. 

Aktuell gehören die Sprach-AGs „Zirkus und Sprache“ und „Power-Kids – stark, fit und gesund“, die Bienen-AG sowie die Häkel-AG zu unserem Angebot. Die Sprach-AGs unterstützen die sprachliche Entwicklung und Integration der Kinder durch gemeinsames Lernen und vielfältige Aktivitäten. In der Bienen-AG setzen sich die Kinder mit dem Leben und der Haltung von Bienen auseinander. Die Häkel-AG bietet die Möglichkeit, handwerkliche Fertigkeiten zu erlernen und kreative Projekte umzusetzen. 

So können die Kinder neues ausprobieren und wichtige Erfahrungen für ihre persönliche Entwicklung sammeln. 

Ausbildung, Vorbereitungsdienst (Referendariat) und Praxissemester   

Die Grundschule Vilkerath bildet Referendar*innen im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes aus. Dieser bereitet Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter auf die spätere berufliche Unterrichts- und Erziehungstätigkeit an Schulen vor. Dabei orientiert sich die Ausbildung an den grundlegenden Kompetenzen für Unterricht und Erziehung sowie an den wissenschaftlichen Anforderungen der Fächer. Er umfasst einen Zeitrahmen von 18 Monaten. Begleitet werden unsere Lehramtsanwärter*innen vom „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ in Engelskirchen. 

Ebenso gibt es für Student*innen die Möglichkeit, ein ca. 5-monatiges Praktikum bei uns zu absolvieren. Das „Praximodul“ wird im Masterstudium absolviert und bietet den Studierenden die Möglichkeit des „Eintauchens in die Praxis des Erziehens und Unterrichtens“. Sie können hier Erfahrungen in allen schulischen Handlungsfeldern sammeln und reflektieren, indem sie im Unterricht hospitieren, den Lehrkräften assistieren und unter Anleitung selbst Unterricht durchführen. Auch die Studierenden werden vom „Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung“ in Engelskirchen begleitet. Die Vergabe der Praktikumsplätze wird durch das PVP (Portal zur Vergabe von Praktikumsplätzen) unterstützt.  

 

Außerschulische Lernorte  

Unsere Schule arbeitet mit zahlreichen Kooperationspartnern zusammen. Somit haben die Kinder die Möglichkeit auch außerhalb des Schulgeländes zu lernen und ihr Wissen zu vertiefen. An außerschulischen Lernorten wird für Schüler*innen Wissen erlebbar, es ist „Wissen zum Anfassen“. 
Besonders freut es uns regelmäßig an dem Projekt KennenLernenUmwelt  teilnehmen zu können. Mit dem Projekt haben die vier Städte Lohmar, Overath, Rösrath und Troisdorf eine Bildungs-Infrastruktur aufgebaut, die ein breit gefächertes Angebot zur Ergänzung des Unterrichts am außerschulischen Lernort schafft. So werden an den Lernorten Burg Wissem, Schloss Eulenbroich, Naturschule Aggerbogen und Gut Eichthal sowohl sachunterrichtliche als auch sprachliche und soziale Themenschwerpunkte angeboten.  

Außerdem besuchen die dritten und vierten Klassen einmal im Jahr das Mathezentrum (MathZe) in Rösrath. Dort werden Inhalte des Mathematikunterrichts haptisch und spielerisch vermittelt, um Freude und Interesse an der Mathematik zu wecken.  

In allen Klassen werden regelmäßig eintägige Ausflüge durchgeführt, z.B. zur Bücherei in Overath und vielen anderen spannenden Orten. Die Klasse 3 bzw. 4 unternimmt darüber hinaus eine mehrtägige Klassenfahrt, sodass jedes Kind im Laufe seiner Grundschulzeit einmal auf Klassenfahrt fährt. Klassenfahrten dienen der Stärkung der Klassengemeinschaft und Selbständigkeit der Kinder. Die Klassenfahrt dauert 3 Tage. Die Kosten betragen ca. 100 – 140 Euro.  

 

Außerschulische Partner  

Um gut vernetzt zu sein und den Kindern auch ein Lernen außerhalb der Schule zu ermöglichen, kooperieren wir auf vielfältige Weise mit anderen Institutionen:  

An allererster Stelle kooperieren Vor- und Nachmittagsbereich, also Grundschule und Nachmittagsbetreuung, die OGS(Link funktioniert nicht, OGS der OGGS Vilkerath – DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.) eng zusammen, wie auch schon der Schulname ausdrückt. Wir haben unsere Geschäftsordnung dahingehend erweitert, dass auch die Schulpflegschaft und die Schulkonferenz gemeinsam beraten und abstimmen. Die Anzahl der Mitglieder für die Schulkonferenz wurde um je ein Mitglied durch die OGS und die Elternvertretung erweitert. 

Der Name drückt es aus: Offene Ganztagsgrundschule Vilkerath (OGGS).
Weiterhin treffen wir uns regelmäßig mit den Kindertagessstätten vor Ort, Kindertagesstätte Maria Hilf und Elterninitiative Die Maulwürfe (Link funktioniert nicht, Kindertagesstätte Die Maulwürfe – Herzlich Willkommen im Kindergarten). Für die künftigen Lernanfänger*innen soll so ein gleitender Übergang entstehen. Konzeptionell versuchen wir uns gegenseitig zu bereichern. Jährlich gestalten wir unseren Kooperationskalender. Zu Festen und Feiern laden wir uns immer gegenseitig ein. So besuchen uns beispielsweise die Kindergartenkinder während unserer Karnevalssitzung an Weiberfastnacht. Unsere Schule unterstützt unter anderem das Bastelprojekt zum alljährlichen Vilkerather Weihnachtsmarkt im Familienzentrum „Maria Hilf“.
Wir sind natürlich auf allen Ebenen vernetzt mit der unteren Schulaufsicht bzw. dem Rheinisch Bergischen Kreis, dem wir für innere Schulangelegenheiten angehören
(Schulaufsicht, Schülerangelegenheiten, Personalangelegenheiten, Gesundheitsamt, Inklusion, Schulprogrammentwicklung, Fortbildungen, Statistik). Die hierzu übergeordnete Instanz ist die Bezirksregierung Köln, die zum Beispiel die Gesetzeslage zu unseren Schulgesetzen näher definiert.
Außerdem arbeiten wir täglich mit der Stadt Overath als unserem Schulträger zusammen. Hier geht es um die Hausmeistertätigkeiten, die Sekretärin, Hygiene, Putzsituation, Gebäudemanagement, Sanierungen, Umbauten, Genehmigungen, kulturelle Veranstaltungen usw. Besonders wichtig ist auch die Kooperation mit dem Jugendamt. Nicht zu vergessen ist die enge Kooperation mit den anderen Schulen auf regionaler Ebene. Mit den anderen Grundschulen finden enge Kooperationsvereinbarungen statt ebenso wie mit den weiterführenden Schulen im Sinne der Kinder. Hierzu gehören unter anderem das Paul-Klee-Gymnasium Overath und die Leonardo Da Vinci Sekundarschule Overath 

Weitere außerschulische Partner, mit denen wir in regelmäßigen Abständen kooperieren sind: Partner des Projektes KennenLernenUmwelt, Kooperationspartner des Projektes „MINT“ (Link funktioniert nicht, MINT Zukunft schaffen! – Wir machen MINT!), Kirchen, SC Vilkerath, Bürgerverein Vilkerath, Blasorchester Marialinden, Kölner Kinderoper, Landwirtschaftliches Casino Vilkerath, Sportvereine, Metabolon, örtliche Bäckerei Müller, Uhrmacherei Boxberg, Stadtbücherei Overath, Buchhandlung Bücken und das Naturgut Ophoven. 

 B

Begabtenförderung  

Kinder mit besonderen Fähigkeiten werden an der OGGS Vilkerath individuell gefördert, gemäß ihren Fähigkeiten gefordert und zu neuem Lernen und Entdecken angeregt.  

Hierzu finden einmal wöchentlich für zwei Stunden der Dichter- sowie der Forscherclub statt, zu denen Kinder der 3. und 4. Klassen individuell eingeladen werden. Über ein Schuljahr hinweg lernen und forschen die Kinder gemeinsam mit Schüler*innen anderer Overather Grundschulen zu individuellen Themen. Am Schuljahresende findet eine gemeinsame Präsentationsveranstaltung statt, an der die Teilnehmer*innen ihre Dichter- und Forschungsergebnisse präsentieren.  

Auch während des täglichen Unterrichts gibt es zahlreiche Förderangebote, wie den sog. „Mathebriefkasten“ mit monatlich neuen Knobelaufgaben. Die Teilnahme am Känguru- Wettbewerb der Mathematik oder das freie Schreiben von eigenen Geschichten, Liedern und Gedichten bieten den Kindern ebenfalls viel Raum für eigene Ideen und Kreativität. In regelmäßigen Lesezeiten mit Büchern nach eigenen Lesefähigkeiten und Interessen erweitern die Schüler*innen individuelle Kenntnisse. 

Beratung der Lehrkräfte  

Unsere Lehrkräfte werden bei pädagogischen, sozialen und sonderpädagogischen Fragestellungen durch unsere Sonderpädagoginnen sowie durch unsere Sozialpädagogin für die Schuleingangsphase unterstützt. In kollegialen Beratungen werden individuelle Fördermöglichkeiten, Unterstützungsbedarfe sowie geeignete Maßnahmen für einzelne Schüler*innen besprochen. Durch den fachlichen Austausch und die enge Zusammenarbeit schaffen wir die Grundlage für eine individuelle Förderung unserer Schüler*innen. Darüber hinaus nutzen wir zur Lehrkräfteberatung auch die Angebote des Schulpsychologischen Dienstes oder von extern angebotene Supervisionsmöglichkeiten. 

Beratung der Eltern  

Beratungsgespräche zwischen Eltern und Lehrkräften finden regelmäßig, in jedem Schuljahr zweimal (einmal pro Halbjahr) in den Elternsprechtagwochen statt. Bei dringenden Anliegen können auch individuelle Termine mit der jeweiligen Lehrer*in vereinbart werden.    

Bei wichtigen Elternbriefen und kurzen Mitteilungen nutzen auch wir die gelbe Postmappe, die jedes Schulkind hat. Auch über den Routenplan können Nachrichten von Ihnen oder von uns Lehrkräften übermittelt werden. Aufgabe der Eltern ist es, täglich in die Postmappe sowie die orange Mappe für die SCHIFF-Zeit zu schauen. Es gibt pro Klasse auch E-Mail-Verteiler.  

Bildung und Teilhabe 

Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen sollen gleichberechtigt Angebote in Schule, Kita und Freizeit nutzen können. Das Bildungs- und Teilhabepaket fördert und unterstützt diese Familien finanziell, in dem es Kosten für u.a. Lernförderung, Mittagessen in der OGS, Ausflüge oder Sport- und Musikangebote im Freizeitbereich bezuschusst. Ansprechpartnerin für alle Fragen zum Thema Bildung und Teilhabe ist bei der Stadt Overath Frau Meral Dagné (m.dagne@overath.de).  Eltern können sich bei ihr über ihren Leistungsanspruch beraten sowie bei der Antragstellung helfen lassen können.  

 

BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung  

Bei BNE geht es darum, dass die Menschen und natürlich vor allem auch die Kinder lernen, die Welt, in der sie leben, besser zu verstehen und im Sinne der Nachhaltigkeit zu verändern. Uns als BNE – Schule ist es ein großes Anliegen, hierbei aktiv mitzuwirken und den Schüler*innen frühzeitig Möglichkeiten an die Hand zu geben, wie sie Nachhaltigkeit sinnvoll leben und umsetzen können.  

Auch bei den FREIdays (projektorientiertes Arbeiten, das jeden Freitag stattfindet) wird zu den BNE-Zielen gearbeitet. In dem Rahmen wurden z.B. gesammelte Sachspenden an die Tafel übergeben, ein Baum auf unserem Schulhof gepflanzt oder ein Flohmarkt veranstaltet, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. 

C

Classroom Management 

Die Voraussetzung für guten Unterricht durch eine lernförderliche, geordnete und positive Unterrichtsatmosphäre ist eine erfolgreiche Klassenführung. Grundlagen dafür sind eine gute und vertrauensvolle Beziehung zwischen Lehrer*innen und Kindern und klare Regeln, Rituale und Strukturen. Diese sind im Schulalltag genauso wichtig wie zu Hause. Jede Klasse entwickelt diese individuell für sich. Zusätzlich gelten für alle verbindliche klassenübergreifende Vereinbarungen, wie zum Beispiel der Tagesplan, Aufgaben in der Klasse, die Regeln des Trainings Gewaltfrei Lernen und Belohnungssysteme. 

D 

DaZ-Unterricht  

Der DaZ – Unterricht an unserer Schule fördert Kinder mit unterschiedlichen Herkunftssprachen und unterschiedlichen Deutschkenntnissen, um ihren Bildungserfolg im deutschsprachigen Unterricht zu sichern. Dabei wird regelmäßig der individuelle Sprachstand ermittelt, um einen systematischen Aufbau der Deutschkenntnisse zu sichern.  

Die Schüler*innen besuchen den Unterricht in einer Regelklasse und werden zusätzlich nach ihrem individuellen Sprachstand gefördert. Ihr Stundenplan wird an den jeweiligen Förderbedarf angepasst, und umfasst sowohl Kleingruppen als auch Einzelförderung und Begleitung im Regelunterricht. Im engen Austausch mit Klassenlehrer*innen, wird der Sprachstand der Kinder genau überwacht, sodass Hilfestellungen und Förderung angepasst werden können, um den Bildungserfolg zu sichern.  

Der Unterricht von Schulfächern mit einem hohen Anteil an Fachwortschatz, wie Mathematik und Sachunterricht wird grundsätzlich mit Wortspeichern gestützt und sprachsensibel gestaltet. Gezielte Förderung unterstützt die Schüler*innen beim Aufbau des Fachwortschatzes, der die Grundlage für den Bildungserfolg bildet. 

Der DaZ – Unterricht umfasst ebenfalls Projektarbeiten und Arbeitsgemeinschaften, sowohl im Regelunterricht als auch im Nachmittagsbereich. Durch handelndes Arbeiten wird ein niederschwelliger Zugang zur Zielsprache geschaffen, sodass ein Sprachzuwachs auf allen Ebenen erfolgen kann. 

 

Deutsch in mehrsprachigen Klassen  

Die Welt in unseren Klassenzimmern ist bunt. Sie besteht aus unterschiedlichen Herkunftssprachen, Kulturen und Religionen. Dieser Vielzahl von Einflüssen bringen wir eine hohe Wertschätzung entgegen, sehen sie als Chance zum kulturellen Austausch.  

Auch unterschiedliche Deutschkenntnisse treffen sich in unseren Klassen. Das Ziel unserer Schule ist es alle Kinder so zu unterstützen, dass sie die Bildungssprache Deutsch möglichst gut sowohl in mündlicher als auch in schriftlicher Form beherrschen. Diese bildet eine wichtige Voraussetzung für den Bildungserfolg in allen Fächern. 

Das Konzept DemeK (Deutsch in mehrsprachigen Klassen) hilft uns bei der Umsetzung unserer Ziele und wird sowohl im Regelunterricht wie auch im Förderunterricht angewendet. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Regelunterricht, der durch Förderunterricht ergänzt wird. Das Konzept setzt sich aus drei Kernelementen zusammen, der Artikelsensibilisierung, dem generativen Schreiben nach poetischen Mustertexten und dem generativen Sprechen in Sprachrunden mit festen Sprachgerüst. 

Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Sie stellen Wortspeicher und Sprachgerüste zur Verfügung, so dass jedes Kind eine aktive Rolle im Unterricht ermöglicht wird. Das Sprechen und Schreiben wird durch regelmäßige Übung den Wortschatz und die grammatikalischen Fähigkeiten der Schüler*innen ausbauen und vertiefen.  

Deutschkonzept 
Der Schreib- und Leselernprozess an unserer Schule setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen:
Ausgehend von Ergebnissen der Erforschung des Lernprozesses der Kinder, wonach sich die Schreib- und Lesekompetenz von Kindern in mehreren Entwicklungsschritten vollzieht, ähnlich wie der Sprech- und Lauflernprozess im frühen Kindesalter, lassen sich bei Kindern zum Zeitpunkt des Schuleintritts Entwicklungsunterschiede von bis zu drei Jahren feststellen.
Es ist also zunächst wichtig, den Lernanfänger*innen schnellstmöglich das Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen um schreiben und lesen zu können. Dieses besteht in der Anlauttabelle, so dass die Kinder allen Lauten bestimmte Zeichen, die Buchstaben, zuordnen können und so loslegen können. 

Die Schreibmotivation ist so zu Beginn der Schulzeit hoch und soll unbedingt erhalten werden. Natürlich wird nicht jedes selbst geschriebene Wort in der sogenannten Erwachsenenschrift, also in der korrekten Rechtschreibung, zu Papier gebracht, sondern lautorientiert, wie die Kinder sich Wörter zu Beginn des Schreiblernprozesses zusammensetzen. 

Aus diesem Schreiblernprozess entsteht auch die Fähigkeit zu lesen. Die Kinder sind begeistert, das selbst geschriebene auch lesen zu können oder die Anlauttabelle auch nutzen zu können, um sich Wörter zu erlesen.  

Hier ist also der eigenständige individuelle Weg des Lese- und Schreiblernprozesses beschrieben, wie er zu Beginn der Schulzeit initiiert wird.  

Dabei bleibt es jedoch nicht: Sehr schnell werden gezielt Buchstaben auch bezüglich der Schreibbewegung nacheinander eingeführt. Parallel werden Wörter nach Silben untergliedert, Laute werden je nach Stellung im Wort herausgehört, erste Rechtschreibphänomene werden besprochen und geübt, wie z.B. die Groß- und Kleinschreibung, Endungen von Wörtern und vieles mehr. 

Zu veröffentlichende Texte werden in die Erwachsenenschrift „übersetzt“, damit sie korrekt wieder gelesen werden können und sich das richtige Schriftbild einprägt. Es werden Wörter, die häufig vorkommen, immer wieder geübt, Satzzeichen werden eingeführt und vieles mehr. Das Erlernen des Lesens, der Erwerb von unterschiedlichen Lesestrategien und der deutschen Rechtschreibung sind uns wichtige Anliegen, welches wir in vier Jahren mit Hilfe des „Flex und Flora“- Konzeptes sowie des sog. „Lupenheftes“ (der Reihe „Richtig schreiben“ des Jandorf-Verlags) verfolgen. Dabei wird der individuelle Schreibentwicklungsprozess der Kinder berücksichtigt. Eigene Texte der Kinder bilden die Grundlage für entsprechende Diagnosen und Fördermöglichkeiten. Für eine systematische Rechtschreibentwicklung üben die Kinder regelmäßig das korrekte Schreiben von Wörtern des Rechtschreibwortschatzes, welcher sich aus einem vorgegebenen Grundwortschatz sowie dem individuellen Wortschatz der Kinder zusammensetzt.  

 

Differenzierung 
Ziel an unserer Schule ist es unsere Schüler*innen unter Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungen beim Lernen zu unterstützen. Jedes einzelne Kind soll sich nach seinen besten Möglichkeiten entwickeln und seine individuellen Fähigkeiten und Begabungen ausleben können. Da der individuelle Leistungsstand unserer Schüler*innen sehr unterschiedlich ist, achten wir von Anfang an darauf jeden Einzelnen seinem Niveau entsprechend zu fördern bzw. zu fordern. Durch Differenzierung versuchen wir den individuellen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen der Kinder in einer Klasse gerecht zu werden. So sollen Kinder mit unterschiedlichem Entwicklungsstand, verschiedenem Vorwissen und anders gelagerten Interessen so gefördert werden, dass sie sich weiterentwickeln und individuell lernen können. Dabei sollte jedes Kind so gefördert werden, dass es weder unter- noch überfordert wird. Dazu nutzen wir zum einen vielfältige Unterrichtsmethoden, wie beispielsweise dem Lernen an Stationen, der Werkstattarbeit, der Projektarbeit oder der Freiarbeit. Zum anderen nutzen wir aber auch individuelle Wochenpläne (bei uns sogenannte „Routenpläne“ für die „SCHIFF-Zeit“ (Lernzeit/ Schule in individueller Förder- und Forderzeit). Dabei sind die Aufgaben, Lernmaterialien, und Lernziele an das einzelne Kind anpasst. Durch kooperative Lernformen, dem Helferkindprinzip sowie dem Einsatz neuer Medien gelingt es den Kindern eigenständig zu handeln und Verantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Zudem finden auch Förderunterricht in Kleingruppen und Team-Teaching-Stunden statt, in denen zwei Lehrkräfte in der Klasse die Schüler*innen beim individuellen Lernen begleiten.  

 

Digitalisierung  

An der OGGS Vilkerath ist Digitalisierung fester Bestandteil des Schulalltags. Die Räume sind voll ausgestattet — digitale Tafeln stehen in den Klassenräumen bereit und jedes Kind hat Zugang zu Tablets. Bei der Nutzung digitaler Medien orientieren wir uns am Medienkompetenzrahmen NRW, damit die Schüler*innen sicher, verantwortungsvoll und zielgerichtet mit digitalen Angeboten umgehen lernen. 

Digitale Werkzeuge ergänzen den analogen Unterricht: Lern-Apps wie die Anton-App und Antolin unterstützen individuelles Üben und Leseförderung, mit BookCreator erstellen die Kinder eigene digitale Bücher, Kahoot dient als interaktives Quiz-Format, und gezielte Internetrecherchen fördern Recherche- und Bewertungsfähigkeiten. Außerdem bieten wir Robotikangebote an, die technisches Verständnis und Problemlösekompetenz stärken. 

So verbinden wir klassische Lernformen mit digitalen Möglichkeiten — immer mit Blick auf Medienbildung, Datenschutz und altersgerechten Einsatz. 

E

Einschulung 

Zeitlicher Ablauf während des Vorschuljahres:  

  1. Im Herbst (September/Oktober) des Vorschuljahres findet an der OGGS Vilkerath die erste Einführungsveranstaltung für die Eltern der zukünftigen 1. Klasse statt. Hier gibt es Informationen rund um den Schulalltag an der Grundschule und in der OGS. Darüber hinaus werden Basiskompetenzen besprochen, welche die Kinder im Laufe des letzten Kindergartenjahres erwerben sollten, um einen erfolgreichen Schulstart zu ermöglichen. Durch den Elternabend führt ein multiprofessionelles Team, bestehend aus Schulleitung, sozial- bzw. sonderpädagogischen Fachkräften, OGS-Mitarbeiter*innen bzw. -Leitung und den Leitungen der Kooperationskita „Die Maulwürfe“ und dem Familienzentrum „Maria Hilf“. Im Anschluss können eigene Fragen gestellt werden und ein Austausch stattfinden. Der Elternabend wird mit einem kleinen Rundgang durch die Klassen- bzw. OGS-Räume beendet, um einen ersten persönlichen Einblick zu ermöglichen. Hier bietet sich dann auch noch einmal die Möglichkeit zu einem informativen Austausch mit den Fachkräften. Während des Elternabends erhalten die Eltern die Möglichkeit, sich und ihre Kinder für einen ersten Hospitationstermin in der Schule anzumelden.  
  2. Im Herbst (meist Oktober) finden die ersten Hospitationstermine für die Schulneulinge statt. Die Kinder werden bei diesem ersten Termin von einem Erziehungsberechtigten begleitet. Die Hospitation umfasst zwei Schulstunden, meist die zweite und dritte Stunde, um den Kindern auch die Möglichkeit zu geben, eine erste Pause auf dem Schulhof kennenzulernen. 
  3. Im November finden die offiziellen Anmeldetermine an der OGGS Vilkerath statt. Diese bestehen aus einem organisatorischen Teil (Sichtung der Anmeldeunterlagen- und Formulare), sowie einem praktischen Teil, bei dem ihre Kinder im Bereich basaler Kompetenzen aus mehreren Teilbereichen spielerisch kleine Aufgaben in Zusammenarbeit mit einer Fachkraft der Schule bearbeiten. Dabei erhalten wir vorab die Möglichkeit, Ihr Kind ein wenig kennenzulernen. Darüber hinaus können bei Bedarf entsprechende Fördermöglichkeiten (Sprachförderung, logopädische Förderung, Ergotherapie usw.) besprochen werden. Dies erfolgt selbstverständlich unter Berücksichtigung der amtsärztlichen Gutachten. 
  4. Die grundsätzliche Zusage für einen Platz an der OGGS Vilkerath erhalten sie Ende März des folgenden Jahres. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten auch eventuelle Rückstellungen entschieden sein. Dies bedeutet, dass eine möglichst frühe Meldung an die Schule erfolgen sollte, sobald eine gewünschte Rückstellung im Raum steht. 
  5. Einige Wochen vor den Sommerferien findet der zweite Informationsabend für die Schulneulinge statt. Hier erfahren die Eltern nun auch, in welche Klasse ihr Kind gehen wird, und lernen die zukünftige Klassenleitung kennen. Darüber hinaus werden Details zur Einschulung und deren Ablauf bekanntgegeben. Die Eltern erhalten in diesem Zeitraum nun auch die notwendigen Materiallisten und weitere konkrete Informationen zum Schulstart. 
  6. Im gleichen Zeitraum findet der zweite Hospitationstermin statt. Die Kinder werden durch Mitarbeiter der entsprechenden Kita begleitet. Hier geht es bereits darum, dass die Kinder möglichst selbstständig in den Klassen am Unterricht teilnehmen. Während der Hospitation wird jedem Kind ein zuständiges „Helferkind“ für die Schulstunde zugeteilt. Auch diese Hospitation findet wieder während der zweiten und dritten Stunde statt. In der dritten Schulstunde erfolgt eine kleine Führung durch die Schule. Im Anschluss basteln die Kinder ihre Namensschilder für die erste Zeit nach der Einschulung. 

Wichtig: Sollten Sie an einem unserer regulären Hospitationsterminen verhindert sein, melden Sie sich bitte bei uns. Es ist auch immer möglich, einen individuellen Termin zu vereinbaren. 

 

Während des ganzen Vorschuljahres steht die Schule in einem engen Austausch mit den Kitas der zukünftigen Schulneulinge. In regelmäßigen Abständen findet ein runder Tisch zwischen Mitarbeiter*innen (Kitaleitung, Schulleitung, pädagogisches Fachpersonal und im individuellen Bedarfsfall auch Erziehungsberechtigte) der jeweiligen Einrichtungen statt. Die Kitas nehmen traditionsgemäß an Veranstaltungen unserer Schule statt, wie beispielsweise unserer Karnevalssitzung an Weiberfastnacht oder dem Sankt Martins Zug. Die OGGS Vilkerath unterstützt mitunter in den Räumlichkeiten des Familienzentrums „Maria Hilf“ die Bastelangebote des alljährlichen Weihnachtsmarktes in Vilkerath. 

Vor Beginn der Sommerferien hospitieren Mitarbeiter*innen der OGGS Vilkerath in den beiden Kitas „Die Maulwürfe“ und „Maria Hilf“, um die Kinder in ihrem gewohnten Umfeld zu besuchen. Sollten sich im Laufe des Vorschuljahres individuelle Gesprächsbedarfe bezüglich der Einschulung ergeben, nehmen Mitarbeiter*innen der Schule oder der Kitas auch flexibel Kontakt zum Kooperationspartner auf. Auch sie als Erziehungsberechtigte*r haben jederzeit die Möglichkeit, Kontakt zu uns aufzunehmen, sollten sich bei Ihnen individuelle Fragestellungen ergeben.   

Am Tag der Einschulung findet ein ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche „Maria Hilf“ statt. Im Anschluss daran gibt es an der Schule eine kleine Einschulungsfeier für die neuen Erstklässler*innen. Danach gehen die Erstklässler*innen mit den Lehrkräften in ihre Klassen, um dort ihre erste Unterrichtsstunde zu vollbringen. Anschließend daran können Fotos gemacht werden. Die Kinder werden danach nach Hause entlassen, um ihre Einschulung ein wenig zu feiern. 

Bis zu den Herbstferien hat der erste Jahrgang täglich vier Unterrichtsstunden. In den ersten Tagen nach der Einschulung steht das Ankommen der Kinder in der Schule im Vordergrund. Die Kinder sollen sich gegenseitig im Klassenverband sowie ihre Klassenlehrer*in kennenlernen. Auch das Schulgelände soll spielerisch erkundet werden. Zu diesem Zweck bedienen wir uns vieler Möglichkeiten des erlebnispädagogischen Ansatzes.  

 Erste-Hilfe-Kurs  

Im Laufe des dritten/ vierten Schuljahres absolvieren die Kinder im Rahmen des Sachunterrichtes einen Erste-Hilfe-Kurs, der von einem Mitarbeitenden des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt wird. Die Kinder lernen in Theorie und Praxis Verbands- und Pflastertechniken, was bei Verbrennungen und kleineren Verletzungen zu tun ist und wie man einen Notruf absetzt. Eines der Highlights ist es, dann auch tatsächlich bei der Rettungsstelle anzurufen und einen erdachten Unfall mit Verletzten zu melden. Organisiert und finanziert wird es von der OGS und dem Träger, dem Deutschen Roten Kreuz. 

Experimentieren 
Kinder entdecken forschend die Welt, ausgehend von eigenen Fragen und Beobachtungen. Gerade das Experimentieren im Sachunterricht kommt dem Forscherdrang und dem natürlichen Lernen der Kinder sehr entgegen. Ausgehend von Fragen zum Thema (z.B. Warum geht ein Schiff nicht unter? Wie entsteht Regen? Was macht eine Brücke stabil? Warum leuchtet die Glühbirne?) finden die Kinder durch selbstentdeckendes Lernen und Experimentieren die Antworten selbst. Sie geben erste Einschätzungen ab und forschen nach bestimmten Regeln und mit Hilfe von Protokollen. So macht lernen Spaß und man behält es besser im Kopf. Deshalb findet das konkrete Experimentieren regelmäßig Platz in unserem Sachunterricht und in unseren Projekten sowie im Forscherclub (Angebot im Bereich der Begabtenförderung). 

In regelmäßigen Abständen findet in Kooperation mit der katholischen Kindertagesstätte Maria Hilf und der Elterninitiative Die Maulwürfe das Forscherfest statt. Als ausgezeichnetes „Haus der kleinen Forscher“ experimentiert die ganze Schule gemeinsam mit den Kindergartenkindern und allen Besucher*innen auf dem Schulhof und macht beeindruckende Entdeckungen. 

Elternarbeit 
Schule und Eltern tragen eine gemeinsame Erziehungs- und Bildungsverantwortung. Daher ist die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus ein wichtiger Bestandteil unseres Alltages. Durch regen Austausch können Eltern und Lehrkräfte gemeinsam die Entwicklung des Kindes unterstützen. Elternarbeit fördert Vertrauen, stärkt die Schulgemeinschaft und trägt dazu bei, dass sich Kinder in der Schule wohlfühlen und erfolgreich lernen. 

Die Mitgestaltung des Schulalltags durch Eltern macht unsere Schulgemeinschaft lebendig. Unterstützen Sie uns gerne bei Ausflügen, Festen und Projekten. Durch Ihren Beitrag wird unser Schulalltag bunt, vielfältig und erlebbar. Außerdem haben Sie als Eltern die Möglichkeit sich in Schulgremien wie Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft oder Schulkonferenz zu engagieren, um ihre Ideen und Vorschläge einzubringen und auch dort aktiv mitzugestalten. 

Englischlernen 
Ziele des Englischunterrichts in der Grundschule sind die Entwicklung von Freude am Sprachenlernen und der Aufbau einer kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dies bedeutet, dass die Kinder lernen sollen sich in konkreten Handlungssituationen, wie beispielsweise der Begrüßung, dem Einkaufen oder der Essensbestellung durch grundlegende Redemittel zu verständigen. Die Kinder lernen die Sprache in der kommunikativen Situation zu verwenden und sich wirkungsvoll auf Englisch zu verständigen. Dabei wird viel Wert daraufgelegt, dass die Kinder den Englischunterricht ab Klassenstufe 3 als angstfreien Raum erleben, indem eine hohe Fehlertoleranz herrscht. Des Weiteren achten wir mit Beginn des Englischunterrichts darauf, diesen weitestgehend einsprachig durchzuführen, um dadurch einen maximalen fremdsprachigen Input zu gewährleisten und die Kinder so schneller an den Klang der Laute und das Erschließen der Wortbedeutung aus dem Kontext zu gewöhnen. Deutsch wird dadurch lediglich zur Verständnissicherung verwendet. Auf diese Weise fördern wir die grundlegenden Kompetenzen des Englischunterrichts Sprechen, Lesen, Schreiben und Hörverstehen.  

F 

Feste im Jahreslauf 

Das Schulleben an der OGGS Vilkerath wird durch zahlreiche Feste und Traditionen bereichert, die den Kindern Gemeinschaft, Brauchtum und kulturelle Vielfalt näherbringen. 

Im Laufe des Jahres greifen wir verschiedene Feste wie Sankt Martin, Weihnachten und Karneval im Unterricht auf und gestalten sie aktiv mit. 

Ein besonderer Höhepunkt ist der Sankt Martinszug. Mit viel Kreativität basteln die Kinder ihre Laternen und präsentieren diese stolz beim Umzug. Ebenso nimmt unsere Schule regelmäßig am Vilkerather Erntezug teil. Bereits Wochen vorher werden Kostüme gestaltet, Wagen geschmückt und das gemeinsame Motto vorbereitet. So erleben die Kinder, wie Gemeinschaft entsteht und Traditionen lebendig bleiben. 

Die Advents- und Weihnachtszeit hat an unserer Schule einen besonderen Stellenwert. Gemeinsames Singen von Weihnachts- und Winterliedern, Theateraufführungen sowie Auftritte auf dem Vilkerather Weihnachtsmarkt schaffen eine festliche Atmosphäre. Die Kinder präsentieren ihre einstudierten Beiträge und erleben die Wertschätzung ihres Engagements durch die Schulgemeinschaft und die Besucher*innen. 

Auch die Schule selbst wird in der Adventszeit festlich gestaltet. Beim Projekttag Advent entstehen in jahrgangsgemischten Gruppen kreative Dekorationen für Klassenräume, Flure und unseren Weihnachtsbaum. Gemeinsames Vorlesen, das Öffnen von Adventskalendern, das Kennenlernen verschiedener Bräuche und das Singen von Weihnachtsliedern begleitet durch diese besondere Zeit. 

Karneval wird an unserer Schule ebenfalls mit großer Begeisterung gefeiert. An Weiberfastnacht gestalten die Klassen ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz und Aufführungen in unserer Karnevalssitzung. Es gibt auch Besuch von den Vilkerather Narren und dem Dreigestirn. 

Durch diese vielfältigen Feste und Veranstaltungen stärken wir das Gemeinschaftsgefühl, fördern die Identifikation mit unserem Schulort und schaffen Erinnerungen über die Grundschulzeit hinaus. 

 

Förderverein 
Der Förderverein der OGGS Vilkerath e.V. wurde am 12.10.2010 gegründet. Das Engagement und die Interessen des Fördervereins verfolgen ausschließlich gemeinnützige Zwecke in der Unterstützung der Grundschule und all ihrer Schüler*innen. Durch Ihre Unterstützung verhelfen Sie Ihren Kindern zu einer besseren schulischen Zukunft. Der Förderverein finanziert sich durch die Mitgliedsbeiträge (mind. 12,00 € jährlich) und Spenden aus Privathaushalten und ortsansässigen Unternehmen. Zum Beispiel hilft der Verein bei der Durchführung von Projektwochen und Schulfesten, bei Aktionstagen in der Schule (Trödel, Sommerfest, St. Martin usw.), bei der Anschaffung von Möbeln, Spielen und Spielgeräten, bei der Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln, bei Vorträgen für Schüler*innen und Eltern (Spielplatz in Vilkerath, Schulküche und Kreativraum, Gewaltprävention, Schulausflug, Zirkusprojekt, Freiluftklassenzimmer, Beetgestaltung,  Trommelzauber, Selbstbehauptungskurse, Lernschwächen etc.) oder bei Sonderveranstaltungen für Mitglieder.  

Unterstützen Sie unseren Förderverein und werden Sie Mitglied. 

Als Mitglied können Sie sich für Ihre Kinder einsetzen, Ideen einbringen, Ihre Ortsverbundenheit demonstrieren, sich persönlich engagieren und sich interessieren. 

 

Forscherclub und Dichterclub für den Arbeitskreis „Talente entdecken – Begabungen fördern“  

Unsere Schulleiterin, Nicole Meynen, ist Beauftragte für Begabtenförderung im Rheinisch Bergischen Kreis, genannt „Talente entdecken – Begabungen fördern“. Hierüber werden Fördermodelle für Kinder mit Begabungspotentialen entwickelt, Eltern beraten, Fortbildungsangebote gemacht und konkret die untenstehenden Clubs initiiert. 

Für Kinder im Rheinisch Bergischen Kreis werden Forscher- und Dichterclubs angeboten. Es gibt in jeder Kommune jeweils eine Standortschule im Kreis und Vilkerath ist eine davon. Pro Schule in Overath werden durch die Lehrkräfte pro Club zwei Schüler*innen der dritten und vierten Schuljahre benannt, die ihre Talente und Potentiale hier entfalten können. Dieses besondere Angebot nehmen die Kinder gerne an und nehmen motiviert für ein Jahr daran teil. 

Der Forscherclub und der Dichterclub richten sich an Kinder, die besonders an MINT-Fächern bzw. Deutsch-Philosophie interessiert sind. Den Kindern soll dort die Möglichkeit gegeben werden, sich intensiv und über einen längeren Zeitraum mit selbstgewählten Themen auseinanderzusetzen und schulübergreifend gemeinsam mit anderen motivierten Kindern zu arbeiten. Denn in den Clubs kommen Kinder der verschiedenen Grundschulen des Gebietes zusammen. Sie können hier ihre Kompetenzen in den verschiedensten Bereichen weiterentwickeln: 

  • Entfaltung der intellektuellen Begabung 
  • Förderung der Lerninteressen 
  • Steigerung der Leistungsmotivation und Anstrengungsbereitschaft 
  • Ausbau der sozial-emotionalen Kompetenz 
  • Entwicklung von selbstgesteuerten Lernprozessen 
  • Steigerung des Lern- und Arbeitsverhaltens 
  • Vermittlung von Präsentationstechniken 

 

G 

Ganzheitliches Lernen  

Ganzheitliches Lernen bedeutet für uns, Kinder in ihrer gesamten Persönlichkeit zu fördern. Neben dem Erwerb fachlicher Kompetenzen legen wir Wert auf die Entwicklung sozialer, emotionaler, kreativer und motorischer Fähigkeiten. Dabei lernen die Kinder mit allen Sinnen: Sie entdecken, erforschen, beobachten, gestalten und erproben Lerninhalte aktiv und handlungsorientiert. Durch vielfältige Lernformen und lebensnahe Erfahrungen, insbesondere im Rahmen der Projektarbeit und den SCHIFF-Zeiten, wird Lernen nachhaltig und motivierend gestaltet. So unterstützen wir unsere Schüler*innen dabei, selbstständig zu lernen, ihre individuellen Stärken zu entfalten und Freude am Lernen zu entwickeln. 

 

Gemeinsames Lernen  

Die OGGS Vilkerath ist Schule des Gemeinsamen Lernens. Wir unterrichten Kinder mit und ohne festgestellten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung gemeinsam. Grundlage hierfür sind die Vorgaben des Schulgesetzes Nordrhein-Westfalen sowie unsere Überzeugung, dass gemeinsames Lernen allen Kindern zugutekommt.  

Kinder lernen auf unterschiedliche Weise, in ihrem eigenen Tempo und mit individuellen Stärken. Deshalb verstehen wir an der OGGS Vilkerath Vielfalt als Chance und gestalten Schule so, dass alle Kinder bestmöglich lernen und sich entwickeln können. Die individuelle Förderung aller Kinder ist ein zentraler Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Dabei orientieren wir uns an den persönlichen Lernvoraussetzungen, Interessen und Entwicklungsständen der Kinder. Unser Ziel ist es, jedes Kind auf seinem Lernweg zu begleiten, zu stärken und ihm Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. 

Im Gemeinsamen Lernen arbeiten die Lehrkräfte und die zwei Sonderpädagoginnen eng zusammen. Gemeinsam planen sie Lernangebote, begleiten die Kinder im Unterricht und schaffen individuelle Unterstützungsmöglichkeiten. Durch differenzierte Lernwege, vielfältige Methoden und eine wertschätzende Lernatmosphäre ermöglichen wir Teilhabe und Lernerfolge für alle Kinder. 

 

Gesunde Ernährung  

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Schulalltags. In den vergangenen Jahren konnten unsere Schüler*innen regelmäßig von zusätzlichen Angeboten profitieren, die den bewussten Umgang mit frischem Obst und Gemüse unterstützen. 

Auch weiterhin legen wir großen Wert darauf, den Kindern die Bedeutung gesunder Lebensmittel nahezubringen und sie für eine abwechslungsreiche Ernährung zu begeistern. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem gemeinsamen Frühstück in der ersten Pause. 

Die Kinder frühstücken im Klassenverband, dabei achten wir auf gesunde und möglichst frische Zutaten. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und ausgewogene Snacks tragen dazu bei. 

Auf stark zuckerhaltige Speisen und Getränke sollte möglichst verzichtet werden. 

Im dritten Schuljahr erwerben unsere Schüler*innen im Rahmen des Sachunterrichts den aid- Ernährungsführerschein. Dabei lernen sie den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln, bereiten einfache Gerichte selber zu und beschäftigen sich mit wichtigen Themen wie Hygiene, Küchenpraxis und Tischkultur. 

Ziel ist es, Freude am gesunden Kochen und Essen zu vermitteln und praktische Alltagskompetenzen zu stärken. Den Abschluss bildet eine theoretische und praktische Prüfung, wo die erworbenen Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden können. 

Die Kinder der offenen Ganztagsschule erhalten täglich ein warmes Mittagessen im Rahmen einer ausgewogenen Verpflegung. 

 

Gewaltfrei lernen 

Gewaltfrei lernen ist ein Trainings- und Beratungskonzept zur Förderung des sozialen Lernens und zur Schulung der Konfliktfähigkeit von Kindern. Durch eine erlebnisorientierte, bewegungsintensive und kommunikative Methodik werden die Schüler*innen handlungsfähig für soziales Miteinander, gute Kommunikation und faire Konfliktlösungen. In regelmäßigen Abständen wird das Erlernte im Unterricht wiederholt und so verschiedene Strategien von den Kindern verinnerlicht. Wir achten täglich darauf, Konflikte mit Worten und fair zu klären. 

 

Ziele des Trainingsprogramms: 

  • Stärkung von Teamfähigkeit und sozialem Verhalten 
  • Förderung von Selbstbewusstsein und Selbstbehauptung 
  • Vorbeugung von Mobbing und Ausgrenzung 
  • Erlernen gewaltfreier Konfliktlösungen 
  • Verbesserung des Klassen- und Schulklimas 

 

Typische Inhalte: 

  • Partner*innenspiele und Kooperationsübungen 
  • Rollenspiele zu Konfliktsituationen 
  • Einüben von „Stopp“-Signalen und klarer Kommunikation 
  • Umgang mit Beleidigungen oder Ausgrenzung 
  • Training von Hilfsbereitschaft und Zivilcourage unter Kindern 

 

H

Haus der kleinen Forscher  

Die Stiftung des MINT-Netzwerks engagiert sich für eine bessere Bildung von Kindern in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Die OGGS Vilkerath ist seit 2014 zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“; experimentiert und forscht regelmäßig – u.a. zu Themen wie Offline-Coding, Sprudelgase, Wasser oder Feuer und vielem mehr. 

 

Homepage 
Unsere Schulhomepage ist die digitale Visitenkarte der OGGS Vilkerath. Sie informiert Eltern, Kinder und Interessierte über aktuelle Termine, Neuigkeiten aus dem Schulalltag und wichtige organisatorische Hinweise. Auf der Seite finden Sie Ansprechpartner*innen, wichtige Termine sowie Berichte und Fotos von Projekten und Veranstaltungen. 

Die Homepage bietet zudem Materialien zum Herunterladen (Elternbriefe, Formulare) und Hinweise zu Betreuungs- und AG-Angeboten. Sie ist regelmäßig aktuell gehalten und soll Transparenz schaffen sowie die Kommunikation zwischen Schule und Familien unterstützen. Besucher*innen erhalten dort einen guten ersten Eindruck unserer Schulgemeinschaft und unseren pädagogischen Angeboten. 

 

Hygiene 
Hygiene spielt in unserer Schule eine wichtige Rolle. Durch einfache und wirksame Maßnahmen lernen die Kinder Verantwortung für ihre eigene Gesundheit und die Gesundheit ihrer Mitmenschen zu übernehmen. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Händehygiene. Nach jedem Toilettengang werden die Schüler*innen dazu angeleitet, ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife zu waschen. Richtiges Händewaschen hilft dabei, Krankheitserreger zu entfernen und die Verbreitung von Infektionen zu reduzieren. 

Bereits ab Klasse 1 wird die Händehygiene altersgerecht vermittelt. Mithilfe kindgerechter Materialien, anschaulicher Übungen und regelmäßiger Erinnerungen lernen die Kinder die einzelnen Schritte des gründlichen Händewaschens kennen und anzuwenden. 

Die Förderung der Hygienekompetenz ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheitsbildung und unterstützen damit die Entwicklung eines gesundheitsbewussten Verhaltens im Schulalltag. 

 

Herkunftssprachlicher Unterricht  

Mehrsprachigkeit ist eine wertvolle Bereicherung und ein großer Schatz für die Zukunft unserer Kinder. Deshalb unterstützen wir den Herkunftssprachlichen Unterricht (HSU) für Schüler*innen, die zweisprachig aufwachsen. Im HSU erweitern die Kinder ihre Fähigkeiten in der Herkunftssprache aktiv in Wort und Schrift. Zudem lernen sie die Kultur, Geschichte und Traditionen des Herkunftslandes näher kennen. Eine gefestigte Erstsprache hilft nachweislich dabei.  Da diese Herkunftssprache und die damit verbundene Kultur für diese Kinder ein Teil ihrer Identität ausmacht und auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung eine wichtige Rolle spielt, ist es wichtig, den Kindern Wertschätzung dafür zu geben.  

Auch an unserer Schule gibt es Kinder, die Deutsch als Zweitsprache lernen und mit einer anderen Sprache zuhause aufwachsen. Deshalb wird Unterricht in der am meisten gesprochenen Herkunftssprache angeboten. An der OGGS Vilkerath übernimmt Herr Karaman den Türkischunterricht für alle Schuljahre an unserer Schule. Dieser Unterricht findet parallel zum Religionsunterricht zweimal wöchentlich statt. Hierdurch ergeben sich vielfältige Gelegenheiten zum interkulturellen Austausch und für mehr Verständnis untereinander. Auch Veranstaltungen finden gemeinsam statt, hier ist vor allem das gemeinsame Fastenbrechen (Iftar) zu nennen, das wir seit einigen Jahren regelmäßig gemeinsam feiern. Bei Vorlesetagen bieten wir auch Angebote in anderen Sprachen an.  

 

Hausschuhe 
In unserer Schule tragen alle Kinder Hausschuhe. Die Hausschuhe helfen, Straßenschmutz in den Klassenräumen zu vermeiden, und sorgen für eine ruhigere und gemütlichere Lernatmosphäre. Die Kinder wechseln ihre Schuhe täglich vor dem Betreten des Klassenraums sowie vor den Pausen und zu Beginn der OGS-Zeit. Die Schuhe werden in den persönlichen Spinden aufbewahrt. 

 

I 

Interkulturelles Lernen  

An unserer Grundschule leben und lernen Kinder aus vielen verschiedenen Kulturen und Nationen gemeinsam unter einem Dach. Diese Vielfalt verstehen wir als Bereicherung für unseren Schulalltag und als Chance für das gemeinsame Aufwachsen. Als zertifizierte Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage setzen wir uns aktiv für Offenheit, gegenseitigen Respekt und Toleranz ein.  Die Kinder lernen im Unterricht und im Schulleben, unterschiedliche Traditionen, Lebensweisen und Perspektiven zu verstehen. Gleichzeitig entdecken sie viele Gemeinsamkeiten, die sie miteinander verbinden und als Gemeinschaft stärken. So bereiten wir unsere Schüler*innen optimal auf ein Leben in einer vielfältigen, vernetzten Welt vor. 

 

J 

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Kinderparlament 
Mit dem Ziel Demokratie und Partizipation zu leben und zu lernen treffen sich die Klassen- und OGS-Sprecher*innen einmal monatlich zum Kinderparlament. 

Aktuelle Fragen und Berichte aus den Klassen werden diskutiert und Lösungen für Probleme gesucht. Dabei werden die Anliegen und Wünsche aus der Sicht der Kinder vorgetragen. Die Schüler*innen erhalten so die Möglichkeit der aktiven Teilhabe und Mitbestimmung am Schulgeschehen. Themen können bspw. Verhaltensweisen im Schulgebäude und den Pausen sein oder die Planung von Festen und Veranstaltungen. 

 Klassenrat 
Der Klassenrat ist ein wichtiges demokratisches Forum einer Klasse. Im Rahmen der Förderung der sozialen Kompetenzen werden in regelmäßigen Abständen Anliegen (wie z.B. Konfliktlösungen, Klassenregeln, die Verteilung von Diensten und Aufgaben, die Planung von Projekten und Festen etc.) innerhalb der Klasse besprochen und bei Bedarf an das Kinderparlament weitergeleitet. Moderiert wird der Klassenrat möglichst selbständig von den Klassensprecher*innen. Diese Mitsprachemöglichkeit fördert die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein der Kinder und ist Teil unserer Demokrtieerziehung. 

Klassengemeinschaft  

Eine starke Klassengemeinschaft ist ein wichtiger Grundpfeiler unserer Schule. Wir möchten, dass sich alle Kinder an der OGGS Vilkerath wohlfühlen, dazugehören und gerne miteinander lernen. 

Damit Vertrauen wachsen kann, begleitet die Klassenlehrkraft die Kinder in der Regel über mehrere Schuljahre hinweg. So haben die Schüler*innen eine feste Bezugsperson, die ihnen Sicherheit, Orientierung und Unterstützung im Schulalltag bietet. Gleichzeitig lernen die Kinder in einzelnen Fächern auch andere Lehrkräfte kennen und werden so behutsam auf die weiterführende Schule vorbereitet. 

An der OGGS Vilkerath lernen die Kinder in jahrgangsbezogenen Klassen. Das bedeutet, dass sie gemeinsam mit gleichaltrigen Kindern lernen und arbeiten. Darüber hinaus gibt es viele Gelegenheiten auch mit Kindern anderer Jahrgänge zusammenzukommen. In Projektwochen, bei Sportfesten, Vorlesetagen, Bastelaktionen und anderen Schulveranstaltungen arbeiten die Kinder regelmäßig in jahrgangsgemischten Gruppen. Durch das Helferkind-Prinzip, bei dem sich die Kinder zunächst gegenseitig um Rat fragen, fördert neben der Selbstständigkeit auch grundlegende Werte wie Hilfsbereitschaft und das eigene Selbstwertgefühl. 

Die Klassengemeinschaft wird außerdem durch den Klassenrat, das Programm „Gewaltfrei Lernen“, Kooperationstrainings sowie gemeinsame Projekte und Feste gestärkt. Klassenfeste, Geburtstagsfeiern, Ausflüge und Klassenfahrten schaffen viele schöne gemeinsame Erlebnisse und fördern das Miteinander. 

Ein besonderes Zeichen unserer Schulgemeinschaft ist das Patensystem: Jedes Jahr übernehmen die Kinder des dritten Schuljahres eine Patenschaft für die Erstklässler*innen. Sie helfen beim Ankommen, stehen mit Rat und Tat zur Seite und gestalten gemeinsame Aktivitäten. 

So erleben die Kinder von Anfang an: Gemeinsam sind wir stark. 

 Kollegium 
Unser Team setzt sich aktuell aus 15 Lehrer*innen sowie zwei Sonderpädagoginnen zusammen. Die Schuleingangsphase begleitet eine sozialpädagogische Fachkraft in der Schuleingangsphase. Unsere Rektorin ist Nicole Meynen, unterstützt von der Konrektorin Charena Janicke. 

Für organisatorische Aufgaben ist Frau Engelsleben im Sekretariat verantwortlich. Herr Wurth sorgt als Hausmeister für Ordnung auf dem Schulhof und im Schulgebäude. Ergänzt wird das Team durch die Mitarbeiter*innen der OGS unter der Leitung von Frau Erdinc — auch hier arbeiten alle eng und kollegial zusammen. 

Kompetenzen 
Unser gemeinsames Ziel ist, dass Kinder zu selbstständigen, verantwortungsbewussten und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten heranwachsen. Dafür fördern wir systematisch Kompetenzen, die sich an den individuellen Stärken der Schüler*innen orientieren und sie für die Anforderungen von Schule und Gesellschaft wappnen. 

Kompetenzen werden dabei nicht isoliert, sondern vernetzt gefördert: kognitive, kommunikative, emotionale und soziale Fertigkeiten werden in Projekten, Gruppenarbeiten und Alltagssituationen eingeübt. Dadurch erlangen die Schüler*innen die vier Schlüsselqualifikationen: Fach- und Methodenkompetenz sowie soziale und personale Kompetenz. 

Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist, dass Ihr Kind seine persönlichen Stärken entfalten kann und gleichzeitig Kompetenzen erlernt, die den gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen. Wir erkennen Stärken und Entwicklungsbereiche Ihrer Kinder und bieten differenzierte Lernangebote sowie gezielte Förderung an. 

Die Inhalte der Fächer sind nach Kompetenzen gegliedert, die die Kinder am Ende der Schuleingangsphase beziehungsweise am Ende der Grundschulzeit (nach dem vierten Schuljahr) erreichen sollen. Die vereinbarten Kompetenzen sind Grundlage der Unterrichtsplanung, der Arbeitspläne, der Beratung in Elternsprechtagen sowie der Beurteilung in Zeugnissen und für die weitere Förderung. Die Ergebnisse der Kompetenzentwicklung fließen in differenzierte Lernangebote sowie gezielte Fördermaßnahmen ein und münden am Ende der Grundschulzeit in Empfehlungen für die weitere Schullaufbahn. 

Lernfortschritte werden regelmäßig dokumentiert (Portfolio, Beobachtungsbögen, Rasterzeugnisse) und in Gesprächen mit den Eltern abgestimmt. 

Arbeitsgemeinschaften, Projekte und außerschulische Lernorte unterstützen die Entwicklung praktischer und methodischer Kompetenzen. 

Ziel ist, dass die Kinder am Ende der Grundschulzeit ein tragfähiges Kompetenzprofil besitzen, das sie für die Anforderungen der Sekundarstufe und des alltäglichen Lebens rüstet. 

 

Kopfläuse 
Kopfläuse sind lästig und unangenehm. Niemand möchte sie haben! Im Kindergarten und in der Grundschule werden erfahrungsgemäß Kinder häufiger von Läusen befallen. Die Übertragung erfolgt durch dichten Kopfkontakt oder durch Kleidungsstücke, die nebeneinander hängen (Jacken, Anoraks, Mützen). Deshalb können sie nur bekämpft werden, wenn alle mithelfen! Der Befall durch Kopfläuse gilt laut Infektionsschutzgesetz nicht als Krankheit. Ebenso sind sie kein Zeichen mangelnder Hygiene oder Sauberkeit. Die Erziehungsberechtigten haben dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder ohne Nissen bzw. Läuse das Schulgebäude betreten. Sollte ein Befall vorliegen, muss die Schule unmittelbar davon in Kenntnis gesetzt werden. Die Kinder bleiben zu Hause, bis das Kind frei von Läusen ist, also mindestens einmal mit einem Läusemittel aus der Apotheke behandelt worden ist. Aus einer schriftlichen Bescheinigung muss hervorgehen, dass das betroffene Kind ohne Läusebefall ist und es somit die Schule besuchen darf. Die Behandlung mit entsprechenden Medikamenten muss nach 7 – 10 Tagen unbedingt wiederholt werden, um neu schlüpfende Nissen abzutöten. 

 

Krankmeldung 
Falls ein Kind krank ist, muss die Schule informiert werden. Kinder können telefonisch im Sekretariat abgemeldet werden. Die Krankmeldung sollte möglichst zwischen 07.30 Uhr und 8.00 Uhr erfolgen, damit wir direkt wissen, welches Kind krank ist oder ob ein Kind aus einem anderen Grund nicht in der Schule erscheint. Sie können Ihr Kind auch per E-Mail an info@oggs-vilkerath.de krankmelden. Wir geben bis 11.00 Uhr alle Erkrankungen an die OGS Vilkerath weiter. 

Es gibt eine bestimmte Anzahl meldepflichtiger Krankheiten, die dem Gesundheitsamt gemäß Infektionsschutzgesetz zu melden sind. Dazu gehören Lausbefall, Masern, Mumps, Röteln und Einiges mehr.  

 

Kulturstrolche 
Begegnungen zwischen Kindern und Kultur schaffen – ein ganzes (Grundschul-) Leben lang – das ist das Ziel des Projekts Kulturstrolche. Kulturinstitutionen und Künstler*innen öffnen ihre Tore und laden die Kulturstrolche ein, auch einmal hinter die Kulissen zu blicken. In Kooperation mit den örtlichen Projektleitungen erarbeiten sie ein abwechslungsreiches und hochwertiges Kulturangebot, das auf die spezifische Altersgruppe der Kulturstrolche abgestimmt ist. Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben die Schüler*innen und Schüler die Gelegenheit Kultur auszuprobieren und selbst zu entdecken, was ihnen gefällt und besonders Spaß macht. Denn Kulturstrolche gucken nicht nur zu, sie experimentieren, hinterfragen und sind ganz aktiv mit dabei! 

 

L 

Leseförderung 
Lesen gehört zu den wichtigsten Kompetenzen, die die Kinder erlernen. Wir haben eine eigene Schulbücherei in den Räumlichkeiten der OGS. Diese besuchen die Klassen im Vormittagsbereich mit den Lehrer*innen. Den Kindern, die die OGS besuchen, steht die Bücherei auch am Nachmittag zum Stöbern und Lesen zur Verfügung. Zudem hat jede Klasse auch eine eigene Klassenbücherei. 

Wir achten auf regelmäßiges Vorlesen – in den Pausen, im Deutsch-, Religions- und Englischunterricht und anderen Fächern, v.a. auch im Rahmen der DemeK- Förderung. Hier geht es nicht nur um das Vorlesen als Genuss, sondern auch um das Präsentieren der eigenen Person, vor allem wenn die Kinder freiwillig vorlesen sowie um das Kennenlernen unserer Literatur. Vorlesen kann man nicht genug, es stärkt die Lesemotivation, verringert die Hürde sich mit dem geschriebenen Wort auseinanderzusetzen und hilft bestimmte Themen näher zu bringen. Es ist sinnvoll gemeinsam verbrachte Zeit. Auch besonders spannende Zeitungsausschnitte sind vorlesenswert. Damit ist auch ein reflektierter, kritischer Umgang mit den Medien im Rahmen der Medienerziehung verbunden. 

Zur Leseförderung können sich die Kinder auf den Portalen Anton-App, LEON.nrw oder Antolin in das Internet einklicken. Bei Antolin beispielsweise beantworten die Schüler*innen über das Internet Fragen zu Büchern, die sie zuvor gelesen haben. Das Programm kann auch von zu Hause aus bearbeitet werden. Ein Punktekonto spornt zum Weiterlesen an. Auf LEON trainieren die Kinder durch das sog. Lese- Karaoke ihre Leseflüssigkeit, welche eine wichtige Säule im Leselernprozess darstellt.
Darüber hinaus findet auch an unserer Schule einmal jährlich der bundesweite Vorlesetag, initiiert durch die „Stiftung Lesen“, statt. Hier bieten Lehrkräfte, Mitarbeiter*innen und Eltern den Schüler*innen Literatur zum Vorlesen an und gehen im Anschluss an das Vorlesen handelnd mit dem Gelesenen um. 

Zudem gibt es in jedem Frühjahr den Welttag des Buches, gefördert durch „Stiftung Lesen“ und den Börsenverein des deutschen Buchhandels. Hierfür wird über die Overather Buchhandlung Bücken kostenlos pro Viertklässler*in ein Buch zur Verfügung gestellt, in dem gelesen und zu dem gearbeitet werden kann. Gerne wird dies auch verknüpft mit einem Besuch in der Buchhandlung. Zudem erhalten die Schulanfänger*innen mit Beginn der Schulzeit die sogenannte Lesetüte mit einem Buch für Leseanfänger*innen. 

Zu unseren Vorleseaktionen gehört auch, dass die älteren Schulkinder einmal die künftigen Lernanfänger*innen in den Kindertagestätten besuchen und ihnen vorlesen.
In den Klassen 2, 3 und 4 lesen die Kinder zudem gemeinsam eine Ganzschrift, zu der sie vielfältige Aufgaben bearbeiten. 

Unterstützung bei Leseschwierigkeiten bieten außerdem die Lesementor*innen. Sie kommen während der Unterrichtszeiten in die Schule und lesen in individueller Betreuung mit einzelnen Kindern. 

 

Leistungsbewertung 
Die Leistungsbewertung orientiert sich an den Kompetenzen des Lehrplanes für die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Leistungsbewertung soll über den Stand des Lernprozesses des Schülers bzw. der Schülerin Aufschluss geben. Sie soll auch Grundlage für die weitere Förderung sein. Bei der Beratung mit den Eltern über den Bildungsgang des Kindes ist sie eine wichtige Hilfe. Sie bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Grundlage sind die vom Schüler bzw. der Schülerin erbrachten Leistungen wie schriftliche Arbeiten, mündliche Beiträge, Engagement und praktische Leistungen. Über die Ziele der jeweiligen Jahrgangsstufe werden den Eltern auf dem Elternabend und in Elterngesprächen informiert.  

An der OGGS Vilkerath erhalten die Kinder kompetenzorientierte Rasterzeugnisse. Hier werden die Leistungen der Kinder nicht in ausformulierter Form, sondern in einer Tabelle mit Kreuzen dargestellt. Dadurch erhalten Sie als Eltern eine klare und transparente Rückmeldung über den Leistungsstand ihres Kindes und das Erreichen der vom Lehrplan vorgegebenen Kompetenzen in den einzelnen Fächern. Ab Klasse 3 werden auch Noten im Zeugnis aufgeführt. Hierfür ist es uns wichtig, den Kindern ihre Leistung und die Bedeutung einer Zensur transparent zu machen. 

Durch die Kompetenzen, die auch als Grundlage für die Rücksprache mit den Eltern genutzt werden, entsteht im günstigen Fall ein Förderkreislauf: Kompetenzen und Inhalte sind für alle transparent, Kinder lernen in ihrem eigenen Tempo, sie erhalten Rückmeldungen, können individuell gefördert werden und werden beurteilt. Entsprechen erhalten sie wieder individuelles Fördermaterialien und entsprechende Rückmeldungen. 

 

Lernen lernen  

Damit Kinder erfolgreich und mit Freude lernen können, benötigen sie geeignete Lern- und Arbeitstechniken sowie soziale Kompetenzen. 

Unser Konzept „Lernen lernen – von Anfang an“, das auf dem Methodentraining nach Klippert basiert, begleitet die Kinder von Beginn ihrer Grundschulzeit an. Schritt für Schritt lernen sie, Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen und zunehmend selbstständig zu handeln. 

Im Mittelpunkt stehen dabei: 

  • Lern- und Arbeitstechniken wie Materialorganisation, Arbeitsplatzgestaltung und eine sorgfältige Heftführung 
  • Kommunikation und Zusammenarbeit durch Gesprächsregeln, aktives Zuhören, Partner- und Gruppenarbeit sowie die Übernahme von Verantwortung in der Klassengemeinschaft 
  • Klassenregeln und Rituale, die Orientierung, Sicherheit und ein positives Lernklima schaffen 

Durch regelmäßiges Üben und Wiederholen entwickeln die Kinder wichtige Kompetenzen für ihren schulischen Erfolg – und für ein selbstständiges, lebenslanges Lernen über die Grundschulzeit hinaus. 

 

Lernzeiten 
Zum zweiten Halbjahr 2018/19 wurde an unserer Schule das Startsignal für Lernzeiten für alle Kinder gegeben! Wir nennen sie „SCHIFF-Zeit – Schule in Förder- und Forderzeit“, denn die „Lernzeit“ gibt es nicht, der Mensch lernt zu jeder Zeit. 

Es gibt zwei bis vier SCHIFF-Zeiten pro Klasse während des Schulvormittags und eine weitere SCHIFF-Zeit dienstags, mittwochs oder donnerstags am Mittag, in der wir für alle Kinder der OGGS Vilkerath arbeiten. Für die Kinder und für Lehrkräfte und Eltern bedeutete das ein verändertes unterrichtliches Arbeiten die Abschaffung der Hausaufgaben, denn wir können im pädagogischen Team bestehend aus Lehrkraft und OGS- Mitarbeiterin viel stärker individuell fördern und den Bezug zum Unterricht herstellen. Wir können die Lernentwicklung der Kinder genauer begleiten, indem wir gezielter fördern und fordern. Die Motivation Ihrer Kinder zu lernen könnte dadurch noch höher werden. Entsprechend gibt es keine Hausaufgaben im herkömmlichen Sinne mehr. Sie können trotzdem ganz viel unterstützen – wir sind auf Sie dringend angewiesen. Hierzu finden Sie in den Routenplänen (Lernplänen) unf auf den Taskcards für jede Klasse Beispiele. 

 

Lernen auf Distanz  

Hier finden Sie die Vereinbarungen der OGGS Vilkerath zum Lernen auf Distanz. Wir freuen uns sehr, dass wir seit Dezember 2020 Dank Office-E-Mailadressen für die Schülerinnen und Schüler über Teams Videokonferenzen abhalten und somit unser Distanzlernen abwechslungsreicher gestalten sowie konkreter mit den Kindern arbeiten können. Dazu gehören Mitteilungen per E-Mail, Videokonferenzen, Austausch- Möglichkeiten über Teams im Chat und in Dateiform, unsere wöchentlichen Taskcards und natürlich Abholmöglichkeiten von Materialien in analoger Form. Auch verschiedene Lern-Apps gehören dazu. 

 

M 

Mathematik an unserer Schule  

Mathematik erleben — das ist unser Anspruch. Unser Unterricht ist modern, handlungsorientiert und materialgestützt. Wir fördern bei den Kindern ein solides Verständnis, die Freude am Entdecken und die sichere Anwendung mathematischer Denkweisen. 

Unsere Unterrichtsarbeit orientiert sich an klaren Prinzipien: Wir setzen vielfältige, konkrete Materialien, Lernspiele und digitale Angebote ein, damit mathematische Inhalte erfahrbar werden. Im Mittelpunkt steht der Aufbau tragfähigen Wissens: Die Schüler*innen entwickeln Rechenstrategien, trainieren Problemlösefähigkeiten und üben mathematische Kommunikation. 

Die behandelten Inhaltsfelder umfassen Arithmetik, Geometrie, Wahrscheinlichkeit sowie das Sachrechnen mit praxisnahen Teilbereichen wie Geld, Längen und Zeit. Unsere Methoden und Lernsequenzen sind fachlich fundiert und stützen sich auf aktuelle fachdidaktische Erkenntnisse. 

Wir möchten Begeisterung für Mathematik wecken. Spannende Aufgaben, Spielformen und Wettbewerbe fördern Motivation und Neugier. Außerschulische Lernorte wie das „MathZe“ besuchen wir regelmäßig, damit die Kinder Mathematik praktisch entdecken können. Außerdem bieten wir Teilnahme am landesweiten Mathewettbewerb sowie Arbeitsgemeinschaften und Fördergruppen wie z. B. den Matheclub für unterschiedliche Leistungsniveaus an. 

Mathematik wird bei uns stets mit Alltagskontexten verknüpft — beim Kochen, Einkaufen oder Planen — und mit anderen Fächern vernetzt. Lernstände werden regelmäßig diagnostiziert. Auf dieser Grundlage erstellen wir individuelle Förderpläne und bieten fordernde Angebote für leistungsstärkere Schüler*innen an. 

Ziel ist, dass die Kinder am Ende der Grundschulzeit ein tragfähiges mathematisches Kompetenzprofil besitzen, das sie für die weiteren Schuljahre und den Alltag stärkt. 

 

Mathewettbewerb und Matheclub 

Jedes Jahr im Frühjahr nehmen die Klassen 3 und 4 der OGGS Vilkerath am internationalem Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. In dem 75-minütigen Klausurwettbewerb geht es vor allem um logisches Denken, Kombinieren und mathematisches Strukturieren. Die kniffligen Multiple-Choice-Aufgaben bieten den Kindern eine spannende Herausforderung jenseits des regulären Unterrichts. Der Wettbewerb würdigt alle Leistungen: Jedes Kind erhält eine Urkunde, eine Aufgabenbroschüre sowie ein kleines Knobelspiel. Schüler*innen mit besonders hohen Punktzahlen werden zudem mit Extrapreisen wie Büchern oder Spielen ausgezeichnet. Das traditionelle Känguru-T-Shirt geht an das Kind mit dem weitesten „Kängurusprung” – also den meisten fehlerfrei gelösten Aufgaben in Folge. 

 

Monatsfeier  

Feste und Feiern sind ein wichtiger Bestandteil des Schullebens in der Grundschule. Sie bieten den Kindern die Möglichkeit, gemeinsame Erlebnisse zu erleben und die Schulgemeinschaft zu stärken. Dort haben sie die Chance, sich nochmal anders als im täglichen Unterricht zu präsentieren und einzubringen. 

Wir feiern zu St. Martin, zu Weihnachten und in der Adventszeit, vor den Ferien und wann immer es etwas zu feiern gibt. Die Kinder zeigen kleine musikalische Performances, Tänze, Theaterstücke und Lieder, sie bereiten kleine Lesungen vor und lassen somit die anderen an ihren Fortschritten teilhaben. Die Arbeit jedes Kindes wird gewürdigt. Gleichzeitig üben die Schüler*innen vor anderen zu sprechen oder etwas darzustellen. Das macht mutig und stärkt das Selbstbewusstsein. 

 

Minirat 
Einmal wöchentlich bietet unsere Sonderpädagogin in Begleitung von unserem „Lubo“ (einer ganz achtsamen Handpuppe) einen Minirat an. Dabei haben die Kinder die Möglichkeit Sorgen, Wünsche, persönliche Ziele oder Konflikte zu besprechen. Gemeinsam werden dann Lösungen und Strategien erarbeitet. Nach einiger Zeit wird in Abhängigkeit vom mitgebrachten Thema das Kind erneut in den Minirat für ein Abschluss- bzw. Evaluationsgespräch eingeladen, um den Erfolg der besprochenen Lösungsvorschläge zu überprüfen und ggf. anzupassen. 

 

Medienkompetenz 
Medienkompetenz ist ein wichtiger Bestandteil der Bildung an unserer Schule. Wir vermitteln den Kindern den sicheren, verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen und analogen Medien. Dabei orientieren wir uns am Medienkompetenzrahmen NRW und bauen die Kompetenzen altersgerecht in den Unterricht ein. 

Die Schüler*innen lernen, Informationen im Internet zu recherchieren und zu bewerten, digitale Werkzeuge zur kreativen Arbeit zu nutzen und einfache Datenschutz- und Sicherheitsregeln zu beachten. Praktische Anwendungen wie Lern-Apps, digitale Präsentations- und Publikationsmöglichkeiten sowie erste Erfahrungen mit Robotik und Programmieren unterstützen das gelernte Wissen. Außerdem fördern wir soziale und kommunikative Kompetenzen im Netz — respektvoller Umgang und medienethisches Verhalten sind uns wichtig. Ziel ist, die Kinder zu stärken, damit sie Medien kritisch und selbstbestimmt einsetzen können — schulisch wie privat. 

 

Respekt, Vielfalt und Chancengleichheit  

Wir möchten mit unserem Unterricht alle Kinder ansprechen und ihnen vielfältige Perspektiven eröffnen. Deshalb achten wir darauf, dass unsere Materialien und Inhalte die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln und unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar machen. 

Dazu gehört für uns auch ein sensibler Umgang mit Geschlechteridentitäten. Wir möchten Kinder darin unterstützen, ihre Interessen und Fähigkeiten frei von Klischees zu entwickeln. 

So schaffen wir eine Lernumgebung, die von Respekt, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist. 

 

Kinder mit Migrationshintergrund  

Von den Kindern unserer Schule haben mehr als die Hälfte eine Zuwanderungsgeschichte. Sie sind entweder selbst zugewandert oder mindestens ein Elternteil. Unsere Schüler*innen kommen aus 23 verschiedenen Nationen mit unterschiedlichen Herkunftssprachen. Auch ihre Deutschkenntnisse sind verschieden, sodass wir unseren Unterricht dementsprechend gestalten.  

Als QuisS-Schule (Qualität in sprachheterogenen Schulen) ist es uns ein besonderes Anliegen, alle Kinder im sprachlichen Bereich zu fördern. Das Programm DemeK dient uns hier als Leitfaden und wird in den alltäglichen Unterricht integriert. 

 

MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik  

Unter MINT versteht man die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Es ist uns wichtig, Kinder und Jugendliche für diese Bereiche zu begeistern. In vielen MINT-Berufen besteht ein Fachkräftemangel. Unsere Schule ist Mitglied in einem MINT-Netzwerk und nimmt regelmäßig an MINT-Veranstaltungen teil. Auch uns liegt es am Herzen, Kinder frühzeitig für MINT zu interessieren und zu fördern. 

Im Unterricht stehen uns zahlreiche digitale Endgeräte zur Verfügung. Außerdem nutzen wir programmierbare Roboter wie Bee-Bots sowie Apps wie Scratch. So können die Kinder spielerisch erste Erfahrungen im Programmieren sammeln und einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien erlernen. 

Darüber hinaus stehen uns zahlreiche außerschulische Lernorte wie das MathZe und der Aggerbogen zur Verfügung. Im Rahmen des Mathematikunterrichts besuchen die Klassen des dritten und vierten Schuljahres jährlich das MathZe in Rösrath. Eingebettet in eine Unterrichtsreihe des Mathematikunterrichts werden dort Inhalte aus dem Bereich Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten handlungsorientiert vermittelt. 

Im Rahmen der Begabtenförderung „Talente entdecken – Begabungen fördern“ des Rheinisch-Bergischen Kreises findet an der OGGS Vilkerath der Forscherclub statt. Dort erhalten ausgewählte Kinder die Möglichkeit, sich intensiv mit selbst gewählten Themen zu beschäftigen und zu forschen. 

 

Messe und Gottesdienst 

Einmal monatlich bietet unsere Schule in Zusammenarbeit mit der katholischen und evangelischen Kirche einen ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche Maria Hilf Vilkerath an.  Hieran können Kinder des dritten und vierten Schuljahres teilnehmen. Es ist für sie eine Möglichkeit, gelebten Glauben zu erfahren und auch selbst beispielsweise durch das Vorlesen von Fürbitten, anschließenden Gesprächen über Themen der Gottesdienste und Gesänge aktiv mitzuwirken. 

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Notfälle 
Für Notfälle ist es wichtig, dass wir immer die aktuellen (Notfall-)Nummern der Kinder mitgeteilt bekommen. Bei Änderung von E-Mail-Adresse, Anschrift und Telefonnummer informieren Sie bitte unverzüglich die Schule über das Sekretariat und über die Klassenlehrerin. Nur so haben wir die Möglichkeit Sie in dringenden Fällen unmittelbar zu erreichen! Die Aufsicht führenden Lehrkräfte entscheiden je nach Vorfall gemeinsam, auch mit der Schulleitung, über das richtige Vorgehen nach ihrem Ermessen. Kinder, die verletzt oder krank sind, müssen von den Erziehungsberechtigten auf Veranlassung der Schule persönlich und zeitnah abgeholt werden. 

Nachteilsausgleich 
Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, seine Fähigkeiten und sein Wissen im Unterricht und bei Leistungsüberprüfungen angemessen zu zeigen. Schüler*innen mit einer Beeinträchtigung, einer Behinderung oder einem besonderen (sonderpädagogischen) Unterstützungsbedarf können daher gemäß den Vorgaben des Schulgesetzes einen Nachteilsausgleich erhalten.  

Ein Nachteilsausgleich gleicht individuelle Einschränkungen aus, ohne die fachlichen Anforderungen zu verändern. Je nach Bedarf können beispielsweise mehr Bearbeitungszeit, angepasste Arbeitsmaterialien, technische Hilfsmittel oder besondere organisatorische Maßnahmen eingesetzt werden.  

Die Entscheidung über einen Nachteilsausgleich erfolgt auf Grundlage der individuellen Situation des Kindes und in enger Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung. Ziel ist es, allen Kindern eine faire Teilhabe am schulischen Leben zu ermöglichen. 

  

 O 

 Offene Ganztagsschule (OGS)  

Wir als Schule kooperieren eng mit der OGS zusammen. Dies zeigt sich unter anderem in der gemeinsamen Durchführung der SCHIFF-Zeit (Lernzeit), von Projekttagen und -wochen, den regionalen Festen und Veranstaltungen (z.B. der Karneval, dem Martinszug, dem Vilkerather Erntezug, Bundesjugendspielen), Fortbildungen des Gesamtteams, Steuer- und Arbeitsgruppen, unterschiedlichen Kooperationen und Netzwerken, in Elterngesprächen und Austausch zu den Schüler*innen. 

Das Leitungsteam stimmt sich eng ab, führt Gespräche, erstellt Planungen zur pädagogischen Arbeit und erarbeitet Strukturen und Vorgehensweisen. 

Es gibt eine erweiterte Geschäftsordnung zur Schulmitwirkung der OGS in der Schulpflegschaft und der Schulkonferenz. 

Ferienprogramm der OGS: In der OGS Vilkerath werden Kinder, die anhand einer Abfrage angemeldet sind, in den Schulferien in ausgewählten Wochen ganztags von 8.00 Uhr bis 15/ 16 Uhr betreut. Hierzu gibt es immer ein Projektthema und einen Ferienbrief mit den Details. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der DRK OGS Vilkerath. 

 Offenheit 
Es ist uns als Schule wichtig, stets offen für Neues zu sein und diese Haltung auch weiterzugeben. Wir treten unseren Schüler*innen wie auch ihren Eltern offen gegenüber und geben jedem die individuelle Unterstützung, die er oder sie braucht. Die Kinder an unserer Schule möchten wir dazu anleiten, Neuem offen gegenüberzutreten, seien es neue Mitschüler*innen oder neue Unterrichtsinhalte. In unserem projektorientierten Arbeiten findet diese Offenheit besonderen Ausdruck. 

 

Ortsverbundenheit 
Wir als Schule fühlen uns eng verbunden mit dem Ort Vilkerath, weshalb wir gerne an unterschiedlichen Aktionen im Ort teilnehmen. Traditionell gestalten wir mit der ganzen Schule Kostüme für den Vilkerather Erntezug und auch ein kleiner Wagen darf nicht fehlen. Selbstverständlich gehen wir dann als Gruppe beim Erntezug mit, sofern wir dies in den Ferien und somit während der Urlaubszeit personell stemmen können. Viele Kinder bringen sogar zusätzlich noch Gebäck oder Gemüse in kleinen Körben mit, die sie gerne an die Zuschauer am Rand verteilen.
Auch beim Vilkerather Weihnachtsmarkt darf die OGGS Vilkerath natürlich nicht fehlen. Hier verzaubern wir die Anwesenden jedes Jahr mit unseren schönen Advents- und Weihnachtsliedern. Am Nikolaustag singen wir in der ortsansässigen Bank und werden mit Naschereien belohnt.
Dass wir auch sportlich sind, zeigen die Kinder im Sommer immer wieder eindrucksvoll beim Sponsorenlauf, bei dem es immer wieder gelingt erstaunliche Summen für die Schule zu sammeln, die dann wiederum den Kindern durch Anschaffungen oder Projekte zu Gute kommen.
Des Weiteren richten wir zusammen mit den ortsansässigen Kindertagesstätten jedes Jahr einen Martinszug aus, bei dem die Kinder ihre selbstgebastelten Laternen stolz durch die Straßen tragen. Im Vorfeld schreiben die Viertklässler*innen Briefe für die Anwohner, in denen sie darum bitten, die Häuser mit Lichtern zu schmücken. So erstrahlt ganz Vilkerath an diesem Tag immer in einem bunten Lichtermeer. 

Die Natur und ihre Erhaltung sind uns ebenfalls wichtig. Deshalb greifen wir das Thema nicht nur wie im Lehrplan vorgeschrieben auf, sondern ermöglichen den Kindern immer wieder aktive Erlebnisse in der Natur der unmittelbaren Umgebung: Die Schule nimmt an der regelmäßigen Müllsammelaktion der Stadt Overath teil und sorgt in Vilkerath für sauberere Straßen und Grünflächen. Wir unternehmen zudem regelmäßige Spaziergänge in den umliegenden Wald und nehmen mit dem vierten Schuljahr an den Waldjugendspielen teil. Der Hegering Overath lädt jedes Jahr alle Kinder der 4. Schuljahre zu diesem Waldjugendtag ein. Bei dem Rundgang durch den Wald lösen die Kinder an Stationen die unterschiedlichsten Aufgaben im Zusammenhang mit dem Wald. Es geht zum einen um die Vertiefung und Anwendung von Wissen und Kenntnis, Einsicht gewinnen in die Arbeit der im Wald beschäftigten Personen, sowie um das gemeinsame Erleben und Lösen von Aufgaben. Für uns bedeutet das rund um dieses Ereignis die intensive Beschäftigung mit dem Thema „Wald“ – Flora und Fauna im Rahmen unseres Arbeitsplanes Sachunterricht während des Unterrichts in den Klassen 2 und 4. 

Zudem kooperieren wir eng mit den Vereinen in Vilkerath (unter anderen SC Vilkerath, Bürgerverein Vilkerath, Vilkerather Narren, Landwirtschaftliches Casino, etc.), um uns gegenseitig in der Netzwerkarbeit zu unterstützen und unseren Schüler*innen vielfältige Teilhabemöglichkeiten zu eröffnen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Institutionen gelingt es uns für die Familien in Vilkerath ein buntes vielseitiges Freizeitprogramm anzubieten.  

 

P 

Praktika 
Praktikum mit dem Schwerpunkt Schule/ Interesse Grundschullehrer*in: Sie möchten ein Studien- oder Schülerpraktikum an der OGGS Vilkerath absolvieren und mehr über den Beruf einer Grundschullehrkraft erfahren? Dann bewerben Sie sich gerne bei uns. Dazu senden Sie bitte (etwa 2-3 Monate vor Praktikumsbeginn) ein Anschreiben, welches den gewünschten Zeitraum und Ihre Motivation enthält, sowie Ihren Lebenslauf an info@oggs-vilkerath.de. Über das Kennenlernen des Unterrichtsalltags hinaus ist dreimal wöchentlich auch Ihre Teilnahme im Nachmittagsbereich vorgesehen. Hier erhalten Sie zusätzlich Einblicke in die Arbeit der OGS. 

Praktika mit dem Schwerpunkt OGS, Erzieher*innen oder Sozialpädagog*innen: Wir sind eine Ausbildungseinrichtung für sozialpädagogische Berufe. Sie haben Interesse als Praktikant*in oder Studierende*r an einem Ausbildungsplatz oder möchten mehr über die pädagogische Arbeit in der OGS erfahren? Dann bewerben Sie sich gerne mit einem Anschreiben, sowie Ihrem Lebenslauf unter ogs-vilkerath@rhein-berg.drk.de. Informationen zu einem Praktikum in der OGS, sowie die für Sie wichtigen Kontaktdaten erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.rhein-berg.drk.de/einrichtungen/offene-ganztagsgrundschulen/ogs-der-ggs-vilkerath.html 

Allgemein gilt: Bitte berücksichtigen Sie, dass wir leider keine Praktikant*innen annehmen können, die selbst Schüler*in unserer Schule waren oder in Vilkerath wohnen. 

 

Projektorientiertes Arbeiten  

Das projektorientierte Arbeiten stellt das Kernstück unseres unterrichtlichen Arbeitens an der OGGS Vilkerath dar. Hier wird eine Art von Unterricht angeboten, der die Kinder sehr motiviert, an ihrer Lebenswirklichkeit orientiert ist, ihre Interessen in den Vordergrund stellt, ausgesprochen schülerorientiert und –aktivierend ist und methodisch vielfältig in komplexen Problemlösungsprozessen die verschiedensten Lernkompetenzen anspricht. 

„In Originalbegegnungen, anregenden Lernarrangements und in kooperativen Lerngemeinschaften erproben Schülerinnen und Schüler unterschiedliche methodische Zugänge des aktiven Wissenserwerbs. Immer dann, wenn Kinder selbst Lösungen für Prozesse finden können, sollte ihnen der Raum dafür gegeben werden. Dies hilft ihnen zunehmend dabei, Lernwege selbst zu organisieren und zu gestalten. Von besonderer Bedeutung ist es, dass die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet werden, die eigenen Lernergebnisse zu dokumentieren, sie anderen zu erklären und sie gemeinsam auch kritisch zu reflektieren. Sachliche Erschließung und sprachliche Durchdringung bedingen dabei einander.“ (Richtlinien und Lehrpläne für das Land NRW, 2008, S. 39) 

Die Schüler*innen: 

  • erhalten eine strukturierte Sicht auf komplexe Phänomene der Lebenswirklichkeit, 
  • entwickeln einen systematischen Zugang zur Welt, 
  • lernen fachliche Methodenkompetenz für die Erschließung von Inhalten als 
  • Voraussetzung für das selbstständige Lernen, 
  • erleben ihre Lebenswelt ganzheitlich; deshalb ist das vernetzte Lernen wie hier im Projekt sinnvoll, 
  • bewältigen komplexe Aufgabenstellungen über ein Fach hinaus und bewegen
    sich sicherer in der Lebenswelt, 
  • entwickeln ihre Lese- und Schreibkompetenz als Schlüsselqualifikation
    jeglichen Lernens, 
  • erhalten durch die Portfolioarbeit eine realistische Einschätzung ihrer Leistungsfähigkeit in einer ermutigenden, stärkenden Atmosphäre, 
  • lernen den verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen Umwelt, 
  • lernen eine am Prinzip der Nachhaltigkeit orientierte Lebensführung in einer
    industrialisierten Gesellschaft, 
  • bearbeiten im inhaltlichen Kontext die selbst gestellten Aufgaben selbstständig in kooperativen Arbeitsformen, 
  • organisieren und gestalten Lernprozesse selbst, 
  • dokumentieren die Lernergebnisse, 
  • präsentieren sie anderen in ansprechender Form, 
  • reflektieren diese mit anderen kritisch, 
  • lernen, ihre Arbeitsergebnisse selbst einzuschätzen, 
  • kooperieren in Lerngemeinschaften und entwickeln so Teamfähigkeit. 

Inhaltlich und organisatorisch sind die Projekte unterschiedlich aufgebaut.
Themen waren bisher „Tierarten“, „die Länder der Europa- Fußballmeisterschaft“, „Märchen“, „Künstler“, „Forscherfragen“ und „Umweltverschmutzung, Klimawandel und Umweltschutz“.
Zu allen Themen arbeiten die Kolleg*innen in Teams zusammen, was die gemeinsame Unterrichtsvorbereitung ermöglicht und den Interessen und Neigungen der Kolleg*innen entgegenkommt. Die Klassenverbände werden aufgelöst und die Kinder ordnen sich in Form eines Erst-, Zweit- oder Drittwunsches einem Projekt zu. Innerhalb des großen vorgegebenen Themas entwickeln die Kinder ihre eigenen Projektideen, Projektskizzen, sie recherchieren, bereiten Inhalte, Experimente oder Darstellungsformen vor, erarbeiten die entsprechenden Inhalte und Präsentationsformen und üben ihre Projektvorstellung.
Das Thema „Forscherfragen“ ermöglicht die größte Offenheit in der sog. Projektarbeit und hat den Kindern sehr viel Freude bereitet. 

Auch unsere Projektwochen einmal jährlich sind mit unterschiedlichem Öffnungsgrad, was die Themen- und Methodenwahl anbetrifft, an diese Idee geknüpft. 

Seit dem Schuljahr 2025/2026 setzen wir in unseren Projekten systematisch die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) um. Jeden Freitag findet deshalb unser FREIday statt: Von der 2. bis zur 5. Stunde arbeiten die Kinder im Klassenverband an selbstgewählten, nachhaltigkeitsbezogenen Themen. 

Die Schüler*innen planen, forschen und gestalten eigenständig — begleitet von den Lehrkräften — und setzen so Verantwortung, Teamfähigkeit und zukunftsorientiertes Denken praktisch um. Weitere Informationen zum FREIday finden Sie auf der Projektseite: frei-day.org. 

 

Persönliche Atmosphäre  

Die OGGS Vilkerath ist eine kleine ein- bis zweizügige Schule. Durch die überschaubare Schüler*innenzahl kennen sich alle gut, wodurch eine persönliche Atmosphäre entsteht, die von gegenseitigem Respekt und sozialer Kompetenz geprägt ist. Auch die Zusammenarbeit mit den Eltern ist eng und vertrauensvoll. 

 

Projektwoche und Schulfest  

Projektarbeit spielt an der OGGS Vilkerath eine wichtige Rolle. In altersgemischten und klasseninternen Projekten bearbeiten die Kinder praktische, kreative und fächerübergreifende Themen — von Nachhaltigkeit und Natur über Kunst und Medien bis zu sozialen Fragestellungen. Durch projektorientiertes Arbeiten lernen die Schüler*innen, eigenständig zu planen, im Team zu arbeiten und Ergebnisse anschaulich zu präsentieren. Lehrkräfte begleiten die Gruppen, stellen Materialien bereit und verknüpfen fachliche Inhalte mit handlungsorientierten Methoden. Die Projekte finden regelmäßig im Schuljahr statt und bringen Vielfalt in den Unterricht: Exkursionen, Werkphasen, Experimente, Ausstellungen, digitale Produkte und gemeinsame Präsentationen gehören dazu. So fördern wir Neugier, Selbstvertrauen und praktische Kompetenzen — und machen Lernen spannend und lebendig. 

Hinzu kommt eine Projektarbeit im Vierjahresturnus (Gewaltfrei Lernen, Zirkus, schulintern gestaltete Projekte u.ä.). Beispielhaft sei hier das großangelegte Zirkusprojekt mit großem Schulfest genannt, das wir im vierjährigen Turnus in Kooperation mit dem Kölner Spielecircus durchführen. Am Präsentationstag haben alle Kinder als Artisten, Clowns, Akrobaten, Jongleure, Fakire, Zirkusdirektoren u.v.m. in zwei großartigen Vorstellungen hintereinander die Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde begeistert. Hier können alle Kinder, Lehrer*innen und OGS-Mitarbeiter*innen noch einmal auf ganz andere Art zeigen, was in ihnen steckt. 

  

Q

Qualität in sprachheterogenen Schulen (QuisS)  

Seit 2015 sind wir QuisS-Schule. Wir bieten unseren Schüler*innen durch gezielte Sprachförderung die Chance auf einen bestmöglichen Bildungsabschluss. Dafür setzt das Programm DemeK (Deutsch in mehrsprachigen Klassen) auf einen systematischen und durchgängig sprachsensiblen Unterricht für alle Schüler*innen im Regelunterricht in möglichst vielen Fächern. Auch eine konsequente Leseförderung im Deutsch- und Fachunterricht sowie in außerunterrichtlichen Angeboten ist Bestandteil des Programms. Die sprachsensible Unterrichtsentwicklung wird an QuisS-Schulen mit einer sprachsensiblen Schulentwicklung verzahnt. An den Schulen werden QuisS-Sprachbeauftragte und Steuergruppen eingesetzt, die durch Fortbildungsangebote und Unterrichtsmaterialien der Bezirksregierung Köln unterstützt werden. Die dritte wichtige Säule im QuisS-Programm bildet die Vernetzung in der jeweiligen Kommune, damit Projekte realisiert werden können, die über den Fachunterricht hinausgehen. Dazu zählen Ferienschulen, Lesekonzerte und Sprachfeste. 

 

Qualitätssicherung 
Die Qualitätsanalyse als Verfahren der externen Evaluation ist für alle Schulen in Nordrhein-Westfalen seit August 2006 verpflichtend. Die Instrumente der Qualitätsanalyse sind seit Herbst 2005 im Rahmen zweier Pilotphasen in insgesamt 96 Schulen (darunter 15 Grundschulen, 15 Hauptschulen, 15 Realschulen, 16 Gymnasien, 14 Gesamtschulen, 11 Förderschulen und 10 Berufskollegs) erprobt und weiterentwickelt worden. Bis zum Ende des Schuljahres 2012/13 wurden ca. 3.040 Schulen von der Qualitätsanalyse besucht.  

Ziel der Qualitätsanalyse ist, Schulen datengestützte Erkenntnisse über ihre schulische Arbeit zur Verfügung zu stellen, die sie für ihre Weiterentwicklung nutzen können. So dient die Qualitätsanalyse auch der Selbstvergewisserung der Schule, um schulische Qualitätsentwicklung zu stärken und nachhaltig zu unterstützen. Zu dieser Qualitätssicherung gehört ein Qualitätstableau, welches Qualitätskriterien beinhaltet, die auch für die Weiterentwicklung unserer Arbeit Geltung haben. 

  

R 

Radfahrausbildung 
Im vierten Schuljahr findet unsere Radfahrausbildung statt. Hier lernen die Kinder im theoretischen und praktischen Radfahrtraining viel über Sicherheit im Straßenverkehr. Nach intensiven Trainingseinheiten findet zum Abschluss die Radfahrprüfung mit der Polizei im öffentlichen Straßenverkehr statt. Bitte sorgen Sie dafür, dass das Fahrrad verkehrssicher ist und Ihr Kind einen passenden Helm trägt. 

 

Raumkonzept  

Unsere Räume sind als dauerhafte, lernfreundliche Lebensräume gestaltet. Die Schüler*innen bleiben in der Regel vier Jahre im gleichen Klassenraum — das schafft Orientierung, Sicherheit und Identifikation. 

Alle Klassenräume folgen einem einheitlichen Aufbau, damit die Kinder sich leicht zurechtfinden. Als feste Basis für den Start in den Schultag gibt es einen Erzählkreis; darum herum sind Gruppen- und Einzeltische angeordnet. Die Kinder haben feste Sitzplätze, können die verschiedenen Arbeitsbereiche aber je nach Arbeitsphase flexibel nutzen. Schränke fungieren als Raumteiler und enthalten Materialien für die einzelnen Fächer, was Selbstständigkeit fördert. Eine beliebte Leseecke ergänzt den Raum und lädt zum Rückzug ein. Insgesamt sind die Räume so geplant, dass sie zugänglich, übersichtlich und frei von Hindernissen sind. 

Im Rahmen unseres Konzeptes stehen zahlreiche Fachräume zur Verfügung: 

  • Zusätzlich zu den Klassenbüchereien gibt es eine gemütliche, gut ausgestattete Schulbücherei. Sie wurde vor einigen Jahren gemeinsam mit den Kindern eingerichtet und bietet ruhige Lern- und Rückzugsmöglichkeiten. 
  • Der Kreativraum dient vorwiegend als Kunst- und Werkraum. Durch die direkt angrenzende, großzügige Schulküche wird er auch für die Koch-AG, das Schulobstprogramm, den Ernährungsführerschein und das Plätzchenbacken in der Vorweihnachtszeit genutzt. 
  • Im Forscherraum können die Kinder naturwissenschaftliche Phänomene entdecken und experimentieren. Dort stehen Materialien und Werkzeuge — etwa Mikroskope — zur Verfügung. Häufig finden hier der Sachunterricht und die Forscher-AG der OGS statt. 
  • Der Gedankenzauberraum im zweiten Obergeschoss wird häufig als zusätzlicher Arbeitsbereich verwendet. Hier treffen sich außerdem die Kinder des DaZ-Unterrichts und des Dichterclubs. 
  • Unser Musikraum ist mit einer Vielfalt an Instrumenten ausgestattet. Er fungiert zugleich als Veranstaltungsraum und eignet sich für kleine Tanz oder Theateraufführungen. 

Die Räume werden sowohl vormittags als auch nachmittags vielseitig genutzt: für individuelle Förderung, Projektarbeit, das Schulobstprogramm, den Ernährungsführerschein, Koch und Backangebote, Arbeitsgemeinschaften wie ForscherAG oder Matheclub, Lesezeiten, Lernzeiten und vieles mehr. Derzeit rüsten wir die Räume gemäß unseren Arbeitsplänen mit passenden Materialien aus, damit alle Kinder überall differenzierte und individuelle Lernmöglichkeiten vorfinden. 

 

Religionsunterricht 
An unserer Grundschule wird der Religionsunterricht als konfessionell-kooperativer Religionsunterricht – kurz KoKoRU – erteilt. Hinter diesem Konzept steht das gemeinsame Lernen von katholischen und evangelischen Schüler*innen im Klassenverband. Der Unterricht orientiert sich an dem Grundsatz: „Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden“. Dabei bleiben die Kinder in ihrer gewohnten Klassengemeinschaft. Da der Unterricht im Laufe der vier Schuljahre wechselnd von evangelischen und katholischen Religionslehrkräften gestaltet wird, lernen die Kinder beide Konfessionen aus erster Hand kennen. Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle interessierten Kinder: Auch Schüler*innen anderer Religionen oder ohne Konfessionszugehörigkeit sind nach Absprache im KoKoRU-Unterricht herzlich willkommen. 

Parallel zum Religionsunterricht findet der Türkischunterricht und eine Deutsch-Förderung (Deutsch als Zweitsprache) statt. 

 

 S 

Schüleraktivierender Unterricht  

Wir bieten den Schüler*innen ein breites Repertoire an abwechslungsreichen Unterrichtsmethoden an. Insgesamt steht für uns ein schüleraktivierender Unterricht im Mittelpunkt der unterrichtlichen Planung. Fragestellungen sollen zum Problemösen anregen, aus der Lebenswirklichkeit der Kinder stammen, herausfordernd und effektiv sein. Dies ist Voraussetzung für einen spannenden Unterricht, der die Schüler*innen zum Lernen aktiviert und sie unmittelbar ins Unterrichtsgeschehen einbindet. 

In diesen Arbeitsphasen können wir die Schüler*innen als Lernbegleiter*innen beobachten und individuelle, differenzierte Hilfestellungen anbieten und dadurch die Selbsttätigkeit der Kinder erweitern. Zudem bringen wir ihnen dadurch neben den kognitiven Inhalten Schlüsselkompetenzen bei, die für ihre Zukunft äußerst wichtig sind: Planung, Reflexion, Durchführung und erfolgreicher Abschluss von komplexen Aufgaben sind einige davon.  

 

Schuleingangsphase 
Die flexible Schuleingangsphase erstreckt sich über die Jahrgangsstufen 1 und 2. Sie kann je nach individueller Entwicklung in einem, in zwei oder in drei Jahren durchlaufen werden. Eine Verweildauer von drei Jahren ist selbstverständlich möglich und je nach Entwicklung gewollt und gilt nicht als „Sitzenbleiben“. Die Verweildauer von drei Jahren wird nicht auf die Versetzungsmöglichkeiten im Verlauf der Gesamtschulzeit angerechnet. 

 

Schulweg 
Wer morgens schon gelaufen ist, kann sich nachweislich besser im Unterricht konzentrieren. Aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll den Schulweg zu Fuß zurückzulegen. Machen Sie Ihr Kind rechtzeitig mit dem Schulweg vertraut und erklären Sie ihm die wichtigsten Verkehrsregeln. So kann sich Ihr Kind an seinen Schulweg gewöhnen und wird ihn selbstständig gehen können. Begleiten Sie es nicht zu lange zur Schule, sicher möchte es lieber mit Klassenkamerad*innen gehen. Bitte schicken Sie Ihr Kind nicht mit dem Roller oder ähnlichem zur Schule. Zum einen ist das Fahren mit Schultasche sehr gefährlich zum anderen hat Ihr Kind bis zum 10. Lebensjahr nachgewiesenermaßen entwicklungsbedingt mit fahrbaren Geräten noch nicht die richtige Übersicht im Straßenverkehr.
An den Schultoren befindet sich die sogenannte „Kiss and Go – Zone“. Ihr Kind schafft es ab hier spätestens garantiert alleine das Schulgebäude zu betreten. Sie dürfen in der Nähe der Schule mit Ihrem PKW nicht parken. Rund um das Schulgebäude gilt ein komplettes Parkverbot. 

 

Schulzeitung 
Die digitale Schulzeitung der OGGS Vilkerath wird immer zum Schuljahresende fertiggestellt und verschickt. An der Erstellung der Schulzeitung sind alle Klassen beteiligt. Hier wird über alle Aktivitäten im Jahresverlauf berichtet. Die einzelnen Beiträge der Schüler*innen sind von Bildern und Erlebnisberichten über Rezepte, Witze, und Rätsel sehr vielfältig aufbereitet. 

 

Schwimmunterricht 
Einmal in der Woche geht das dritte Schuljahr zum Schwimmen. Der Schwimmunterricht erfolgt in zwei Gruppen: Schwimmende und Schwimmenlernende. Die zuständigen Lehrkräfte entscheiden unter anderem auf Grundlage bisheriger Schwimmerfahrungen und -kompetenzen welches Kind in welcher Gruppe unterrichtet wird. Je nach Gruppe geht es in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen um Spaß und Sicherheit im Wasser. Die DLRG-Baderegeln, unsere Schwimmregeln, Wassergewöhnung, Spiele im Wasser und die Technikanforderungen im Bereich des Schwimmens und Springens werden didaktisch-methodisch über das gesamte Schuljahr erarbeitet und geübt. Mit dem „Schulschwimmpass NRW“ erhalten die Kinder am Schuljahresende ein offizielles Dokument, welches die individuelle Schwimmkompetenz anhand von 4 aufeinanderfolgenden Niveaustufen dokumentiert.  

Weitere Informationen zum Schulschwimmpass NRW finden Sie unter: https://www.schulsport-nrw.de/schwimmfoerderung/schulschwimmpass-nrw.html. 

 

Sekretariat 
Unser Sekretariat ist durch die Schulsekretärin Frau Engelsleben jeweils von 7.45 Uhr bis 11.45 Uhr besetzt. Hier können Sie sich in allen organisatorischen Belangen an unsere Schule wenden. Außerhalb der Öffnungszeiten melden Sie sich gerne unter info@oggs-vilkerath.de. 

 

Selbständigkeit 
Die Einschulung ist ein großer Schritt in Richtung Selbständigkeit. Auch im täglichen Unterrichtsgeschehen soll Ihr Kind möglichst zur Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit angeleitet werden. Methodisch sind unsere Unterrichtseinheiten entsprechend so aufgebaut, dass die Kinder je nach Grad der Öffnung von Unterricht bis hin zur Themenwahl und der Wahl der Methoden sowie Präsentationsformen selbst wählen und arbeiten. Kinder treten gegenseitig als Assistent*innen, Helfer*innen und Kontrolleur*innen auf und fertigen Portfolios zur Selbsteinschätzung des Erarbeiteten an. Im Rahmen des „Classroom Management“ übernehmen sie Verantwortung in Form verschiedenster Aufgaben als entsprechende „Manager*innen“. Trauen auch Sie Ihrem Kind etwas zu, auch wenn es einige Zeit braucht. 

 Sportunterricht 
Die Schüler*innen haben in der Regel zwei Stunden Sportunterricht pro Woche in der Sporthalle an der OGGS Vilkerath. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind zu Sportunterricht eine Trinkflasche und die entsprechende Sportbekleidung dabeihat: kurze oder lange Sporthose, T- Shirt, Turnschuhe mit heller Profilsohle. Aus Gründen der Sicherheit ist das Tragen von Schmuck jeglicher Art nicht gestattet. Es ist wünschenswert, dass Sie an den betreffenden Tagen ihr Kind bereits ohne Schmuck in die Schule schicken oder beispielsweise Ohrringe sorgfältig abkleben. Außerdem bitten wir darum, lange Haare vor dem Sportunterricht zu einem Zopf zu binden. Wenn Ihr Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht am Sportunterricht teilnehmen soll, benötigt es vor dem Unterricht eine schriftliche Entschuldigung Ihrerseits und nimmt während der Sportstunden am Unterricht einer andern Klasse Teil. 

Die Kinder der Klasse 3 fahren zum Schwimmen ins Badino nach Overath. Außerdem werden je nach Unterrichtsinhalten auch der Musikraum sowie der Schulhof, das Außensportfeld und der Sportplatz des SC Vilkerath genutzt. 

 Streitschlichter*innen 
Im dritten Schuljahr nehmen die Kinder im Rahmen des Sachunterrichts an der Streitschlichterausbildung teil. Inhalte sind unter anderem die Bereiche „Gefühle und Bedürfnisse“, „Konfliktlösung mit Hilfe der Friedenstreppe“, „Wiedergutmachung“ und das Einüben moderierender Unterstützung in Konfliktsituationen in Form von Rollenspielen.  Im vierten Schuljahr werden die Kinder in den Pausen als Streitschlichter*innen eingesetzt.  

 T 

Teamarbeit 
Teamarbeit an unserer Schule wird großgeschrieben. 

Innerhalb eines Klassenverbandes arbeiten Lehrkräfte eng zusammen, um die Schüler*innen bestmöglich zu fördern. Es gibt Fachlehrer*innen, die die Klassenlehrer*in unterstützen, zusätzlich haben wir unsere Sonderpädagog*innen und Sozialpädagogi*innen mit an Bord. So gelingen Einschätzungen zur Lernentwicklung der Kinder leichter. 

Im Stufenteam werden Inhalte, Projekte und organisatorische Abläufe koordiniert und abgesprochen. So wird Lernen einheitlich und verbindlich. 

Auch das gesamte Lehrerkollegium arbeitet kooperativ zusammen, tauscht Erfahrungen aus, nimmt an gemeinsamen Fort- und Weiterbildungen teil, entwickelt pädagogische Konzepte.  

Darüber hinaus ist uns die Zusammenarbeit mit der OGS von großer Bedeutung. Durch regelmäßigen Austausch zwischen den Lehrkräften und OGS-Mitarbeitenden können die Kinder ganzheitlich begleitet und in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung gefördert und gefordert werden. 

  

Traumberuf – Lehrkraft – 

Unser Kollegium arbeitet mit viel Engagement und einem ausgeprägten Berufsethos. Der Lehrerberuf verlangt Umsicht, Planung, Struktur, Empathie, Geduld, schnelles Reagieren, Multitasking-Fähigkeit und hohe Belastbarkeit — verbunden mit einem klaren Bewusstsein für die große Verantwortung gegenüber unseren Schüler*innen. 

Die Faszination dafür, welche Lernmöglichkeiten in jedem Kind stecken, bleibt unser Antrieb. Wir suchen kontinuierlich nach neuen Wegen, um die Kinder auf ihrem individuellen Niveau abzuholen, Lernprozesse transparent zu gestalten und jedem Kind mit Verständnis zu begegnen. 

 

Toiletten 
Die Sauberkeit der Toiletten und Waschräume sind immer wieder ein wichtiges Gesprächsthema. Wir sichten die Toiletten fortlaufend, schließen im Vormittagsbereich andere Toiletten auf als im Nachmittagsbereich und sprechen regelmäßig mit den Kindern zu Toilettenhygiene. Bitte unterstützen Sie uns, indem dieses Thema auch zu Hause angesprochen wird. 

 

Termine 
Zu Beginn des Schuljahres erhalten Sie eine Terminliste, die Orientierung für das gesamte Schuljahr bietet. Darüber hinaus informieren wir Sie zeitnah über anstehende Aktivitäten, Stundenplanänderungen oder Ausfälle – in der Regel per Mail. 

 

 U 

 Unterricht 
Der Unterricht richtet sich in Inhalt und Umfang nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NordrheinWestfalen. Für unsere Schule haben wir diese Vorgaben in konkreten Arbeitsplänen und Unterrichtsmaterialien weiter ausgestaltet. In den Fachkonferenzen werden diese Planungen regelmäßig überprüft, erweitert und aktualisiert. 

Auf dieser Grundlage unterrichten wir die Schüler*innen und fördern sie gezielt und individuell. Die erarbeiteten Kompetenzen werden in kompetenzorientierten Rasterzeugnissen bewertet und dokumentiert, sodass die Lernentwicklung transparent nachvollziehbar ist. Einsicht in diese Unterlagen ist jederzeit möglich. 

 

Unterrichtszeiten 
Der Unterricht für unsere Klassen startet täglich um 08.00 Uhr. Ab 07.45 Uhr haben die Schüler*innen die Möglichkeit im Rahmen eines offenen Anfangs die Räume aufzusuchen, ihre Materialien bereitzulegen, Aufgaben abzugeben, mit dem Lernen zu beginnen und sich mit der Lehrkraft auszutauschen. Auch einige Klassendienste können in diesem Zeitraum erledigt werden.  

 

Unsere Stundentafel:
07.45 Uhr bis 08.00 Uhr offener Beginn  

08.00 Uhr bis 08.45 Uhr erste Stunde 

08.45 Uhr bis 09.30 Uhr zweite Stunde  

09.30 Uhr bis 09.50 Uhr Hofpause/ Ruhepause  

09.50 Uhr bis 10.00 Uhr Frühstückspause in der Klasse  

10.00 Uhr bis 10.45 Uhr dritte Stunde  

10.45 Uhr bis 11.30 Uhr vierte Stunde  

11.30 Uhr bis 11.50 Uhr Hofpause  

11.50 Uhr bis 12.35 Uhr fünfte Stunde  

12.35 Uhr bis 13.20 Uhr sechste Stunde  

 

Im Anschluss an den Unterricht gehen die Schüler*innen, die dort angemeldet sind, in die OGS. Alle anderen Kinder begeben sich auf den Weg nach Hause.  

Unsere Pausen finden möglichst im Freien, das heißt auf dem Schulhof oder dem angrenzenden Spielplatz, statt, um den Kindern ausreichend Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Daher gehen wir auch bei leichtem Regen nach draußen. Achten Sie aus diesem Grund unbedingt auf Kleidung, die dem Wetter angepasst ist. Bei starkem Regen findet eine Regenpause im Klassenraum statt. Aber auch bei schönem Wetter bieten wir eine Pause an, die im Schulgebäude stattfindet. Die sogenannte „Ruhepause“ ist für eine geringe Anzahl von Kindern gedacht, die lieber drinnen malen oder Gesellschaftsspiele spielen wollen.  

Nach Unterrichtschluss sollten alle Kinder, die nicht in die OGS gehen, zügig das Schulgelände verlassen und den Schulweg antreten, damit die Aufsicht und die Versicherung der Kinder gewährleistet werden können. 

 

Unterrichtsausfall 
Für die Schüler*innen gilt: So wenig Unterrichtsausfall wie möglich! Entsprechend werden im Vertretungsfall zunächst alle Förderstunden aufgelöst und für den Kernunterricht eingesetzt. Weiterhin kann es sein, dass die betroffene Klasse in Kleingruppen eingeteilt und auf andere Klassen verteilt wird. Hierfür stehen den Kindern im Vorfeld individuelle Aufgaben zur Verfügung, an denen sie arbeiten. Sollte es zu unvorhergesehenen Ausfällen am selben Unterrichtstag kommen, wird kein Kind entlassen, ohne dass wir von Ihnen jemanden telefonisch erreicht haben. Die OGS-Kinder werden mit entsprechender Vorankündigung gegenüber der OGS dorthin entlassen. Absehbare Unterrichtsausfälle im Ausnahmefall aufgrund sich überlagernden Personalmangels werden ihnen ebenfalls schriftlich per Mail über das Sekretariat mitgeteilt. 

 V 

Verkehrserziehung 
Verkehrserziehung ist ein durchgehender Bestandteil unseres schulischen Alltags, vor allem im Sachunterricht. Wichtige Bausteine sind das Kennenlernen des Schulweges, der Fußgängerpass und die Radfahrausbildung in Klasse 4. In diesen Bereichen arbeiten wir eng mit der Verkehrswacht des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie der Polizei zusammen. 

Auch bei Unterrichtsgängen und Ausflügen achten wir systematisch auf Verkehrsregeln und -zeichen, damit die Kinder von Anfang an sicher im Verkehrsraum handeln können. Darüber hinaus werden verkehrsrelevante Themen fächerübergreifend behandelt: Im Mathematikunterricht thematisieren wir Lagebeziehungen, Raumorientierung und Kartenlesen, der Sportunterricht fördert Wahrnehmung, Koordination, Körperspannung und den sicheren Umgang mit fahrbaren Untersätzen. 

 

 

WW 

 

Weiterführende Schulen 

Der Übergang von der Grundschule in eine weiterführende Schule stellt für Kinder und Eltern einen entscheidenden Schritt dar, welcher mit Hoffnungen und Befürchtungen verknüpft ist. Die Lehrer*innen sprechen mit dem Zeugnis des ersten Halbjahres im vierten Schuljahres gemäß der Lernentwicklung sowie dem Arbeits- und Sozialverhaltens Ihres Kindes eine Schulformempfehlung aus. Mit dem Zeugnis 4/ 1 und der schriftlichen Empfehlung der Schule werden die Schüler*innen an der Schule angemeldet, die Sie für Ihr Kind auswählen. Wir als Schule beraten Sie und Ihre Kinder und empfehlen, an welcher Schulform Ihr Kind in der Orientierungsstufe erfolgreich mitarbeiten kann. Die Entscheidung an welcher Schulform Ihr Kind weiterlernen soll, treffen Sie als Eltern. Vielleicht erleben Sie Ihr Kind zuhause ganz anders oder sind der Auffassung, dass es sich noch entwickeln wird oder Sie wollen Ihrem Kind mehr Zeit geben zu lernen. Dann haben Sie gemäß Schulgesetz NRW die Möglichkeit sich über die Empfehlung hinwegzusetzen und in Ihrem Ermessen anzumelden. 

Bevor Sie die Empfehlung erhalten, führen wir Lehrkräfte mit Ihnen ein Beratungsgespräch, indem wir versuchen, mit Ihnen gemeinsam für Ihr Kind die am besten geeignete Schulform zu finden.  Es geht darum, dass die Lebenszufriedenheit und das Selbstbewusstsein sowie möglichst wenig schulischer Stress im Vordergrund stehen sollte. Es gilt also Ihr Kind im Blick zu behalten, den Fähigkeiten und der Persönlichkeit des Kindes Rechnung zu tragen. 

Neben den Beratungsgesprächen zwischen Eltern und Lehrkräften, bei denen uns auch Ihre Meinung als Eltern sehr wichtig ist, bieten die weiterführenden Schulen auch immer Kennenlerntage an. Wir empfehlen Ihnen, diese zu besuchen. 

 

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Zeugnisse  

Die Leistungsbewertung an unserer Schule erfolgt kompetenzorientiert: Wir arbeiten mit Rasterzeugnissen, die die Lernentwicklung der Schüler*innen in den einzelnen Kompetenzbereichen abbilden. Das erste Zeugnis mit einer Beschreibung der Lernentwicklung erhält Ihr Kind am Ende des ersten Schuljahres — basierend auf Kompetenzen, die wir in Anlehnung an die Lehrpläne des Landes NRW definiert haben. 

Zum ersten Halbjahr des dritten Schuljahres wird die Lernentwicklung zusätzlich durch Noten ergänzt. Für die Klassen 3 und 4 erstellen wir halbjährlich das kompetenzorientierte Rasterzeugnis. In Klasse 4 ergänzt am Ende des ersten Halbjahres eine Empfehlung für die weiterführende Schule die Beurteilung und bildet eine Grundlage für die weitere Schullaufbahn.